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Hyper-V Sicherung mittels Powershell Skript für Windows Server 2012 [Update 1 auf v0.2]
Im Juni 2010 hat mein Kollege Carsten Rachfahl ein PowerShell-Script geschrieben, welches Ihnen die Möglichkeit bietet, zeitgesteuert per Aufgabenplanung eine VM herunterzufahren, zu exportieren und wieder zu starten. Das Script ist hier einzusehen:
Hyper-V Sicherung mittels Powershell Script
Da es sich um Hyper-V unter Windows Server 2008 R2 handelt, funktioniert das Script unter Windows Server 2012 nicht mehr. Uns haben einige Anfragen erreicht, ob wir auch für Server 2012 ein solches Script erstellen können. Ich habe mich der Thematik einmal angenommen und habe solch ein Script erstellt.
Update 16.03.2013: Die Version 0.2 ist online, die Änderungen finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.
Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei virtuellen Systemen meist um wichtige Daten. Prüfen Sie die Nutzung des Scripts vorab an Test- oder Demo-Daten. Wir übernehmen keine Haftung für verlorene oder inkonsistente Dateien oder VMs sowie sonstigen Fehlern oder Problemen. Sie können sich jederzeit den Quelltext des Scripts anschauen und nachvollziehen, was mit den einzelnen Befehlen bewirkt wird. Die Nutzung dieses Scripts erfolgt auf eigene Gefahr!
Erweiterung unseres Failovercluster unter Windows Server 2012 um einen weiteren Knoten
Nachdem ich in meinem ersten Artikel den Aufbau und die Erstellung unseres Failoverclusters unter Windows Server 2012 beschrieben habe, möchte ich nun einen weiteren Knoten hinzufügen. Aus dem Zwei-Knoten-Cluster wird so ein Drei-Knoten-Cluster. Dies ändert unter anderem die Quorumkonfiguration, hierzu allerdings später mehr.
Als erstes muss der dritte Host, der als Knoten hinzugefügt werden soll, so installiert werden wie die beiden anderen Systeme. Dies bedeutet:
- Identisches Betriebssystem
- Identischer Patchstand
- Identische Anzahl an Netzwerkkarten
- Wenn möglich identische Hardware
Eine genaue Anleitung habe ich vor kurzem hier geschrieben: Aufbau und Einrichtung eines Failovercluster unter Windows Server 2012
Aufbau und Einrichtung eines Failovercluster unter Windows Server 2012
Der Windows Server 2012 ist raus, unser aktuelles Cluster unter Windows Server 2008 R2 SP1 sollte so schnell wie möglich durch ein neues in der aktuellen Version ersetzt werden. Ich habe mich der Thematik angenommen und eine “Migration” durchgeführt, die ich hier gerne in ein paar Artikeln beschreiben möchte. Großer Vorteil unserer eigenen EDV: Wir haben auf unserer NetApp nicht den kompletten Speicherplatz in Nutzung, weiterhin stehen mir aktuell mehrere Maschinen aus unserem PowerKurs zur Verfügung, die für den Übergang genutzt werden können.
Unser “altes” Cluster bestand aus drei Knoten, diese sollten nach der Migration Mitglieder des “neuen” Clusters sein. Da ein “In-Place-Upgrade” bei einem Cluster nicht funktioniert, habe ich parallel zum “alten” Cluster ein “neues” erstellt, Grundlage hierfür waren zwei der PowerKurs-Systeme.
Livemigration in einem Windows Failover-Cluster schlägt fehl, wenn das Management-Interface nicht verfügbar ist
Bei einem Windows Failover-Cluster, in dem virtuelle Maschinen mit Hyper-V betrieben werden, kommt es bei einem Ausfall des Management-Interfaces auf einem der Knoten zu den folgenden Fehlermeldungen im Eventlog:
- Microsoft-Windows-FailOverClustering – Ereignis-ID 1127 – Netzwerk-Manager – In der Clusternetzwerkschnittstelle “Hyperv12 – Management” für Clusterknoten “Hyperv12” im Netzwerk “Management” ist ein Fehler aufgetreten. Führen Sie den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten aus, um die Netzwerkkonfiguration zu prüfen. Wenn das Problem weiterhin besteht, prüfen Sie, ob Hardware- oder Softwarefehler in Bezug auf den Netzwerkadapter vorliegen. Prüfen Sie auch, ob andere Netzwerkkomponenten fehlerhaft sind, an die der Knoten angeschlossen ist, z.B. Hubs, Switches oder Brücken.
Der Knoten mit dem defekten Interface kann keinen Kontakt mehr mit seiner Domäne aufnehmen, als Fehler wird “Der Clusternetzwerkname ist nicht online” ausgegeben.
Hinweis: Das hier gezeigte Cluster wurde nach unserem Best-Practise eingerichtet und benannt, eine Beschreibung finden Sie hier: Hyper-V-Server.de: Netzwerkkonfiguration im Hyper-V Cluster
(Fast) Ausfallfreier Umzug unserer Webserver in ein anderes Rechenzentrum mit Hyper-V unter Windows Server 2012
Wir haben diese Woche unsere Webserver umgezogen. Die Systeme sind virtuelle Hyper-V VMs und liefen bis vor kurzem in einem Rechenzentrum in Frankfurt. Nachdem wir uns zu einem Wechsel des Anbieters entschieden haben haben wir das Hostsystem auf Windows Server 2012 Beta umgestellt. Mit der neuen Version von Hyper-V bietet die Funktion Replica interessante und nützliche Möglichkeiten. Wie genau die Umstellung gelaufen ist, welche Dinge zu beachten waren und in welchem Zeitraum die Migration durchgeführt wurde, möchte ich hier gerne beschreiben, um dem ein oder anderen Leser Anreize, Ideen oder Möglichkeiten aufzeige bei ähnlichen Projekten.
Windows Server 8: Sicherung von VMs mit der Windows Sicherung
Unter Windows Server 8 hat Microsoft (endlich) die Sicherung aufgebohrt, man kann nun mit Bordmitteln recht anständig virtuell betriebene Systeme sichern. Dies funktioniert nun auch pro VM und mit mehreren Zeitplänen, es ist nicht mehr nötig die komplette Partition zu sichern. Wie das ganze nun aussieht möchte ich hier kurz zeigen, obwohl es sich noch um die Beta-Version handelt.
Langzeit-Performanceanalyse von Hyper-V Hosts und grafische Auswertung mit PAL
Wir haben in letzter Zeit öfters Anfragen von Technikern, die mit einem oder mehreren Hyper-V Hosts Performance-Probleme haben oder sich das Verhalten von gewissen Vorgängen nicht erklären können. Wir haben uns die “Problemkinder” dann angeschaut und konnten auch oftmals die eine oder andere Bremse lösen, manchmal lässt sich das Problem aber nur bedingt eingrenzen, eine genaue Bestimmung des Problems ist hier nicht möglich.
Unser Vorgehen bei einem solchen Problem ist die Aufnahme von Leistungsdaten auf dem oder den Systemen und eine anschließende Auswertung mit dem Performance Analysis of Logs, kurz PAL. Dieses kleine, aber sehr mächtige Tool ist in der Lage, vorhandene Messwerte zu analysieren, sie zu bewerten und grafisch in einem Report auszugeben. Diese Vorgehensweise möchte ich hier einmal näher erklären.
Videocast: Wie messe ich die Performance meines Hyper-V Hosts?
Wie sieht man die Performance eines Hyper-V Hosts? Eigentlich ganz einfach: Anmelden am System, Taskmanager (oder besser Process Explorer von SysInternals) öffnen und schauen. Leider nicht! Wenn man das macht sieht man die Auslastung der Parent Partition auf den Prozessoren nicht aber die Auslastung aller VMs auf der Hardware. Wie man das herausfindet zeige ich in diesem Videocast.
Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Zuschauen.
P.S.: Das im Videocast benutzte Tool heißt HyperV_Mon und wurde von Tim Mangan entwickelt. Nähere Informationen gibt es auf seiner Website







