Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Im April 2015 wurde Jan Kappen im Bereich "File System Storage" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

Die Vorteile bei der Nutzung von Hyper-V unter Windows Server 2016 und ReFS als Dateisystem

Windows Server 2016

Mit dem Release von Windows Server 2016 wird Microsoft eine neue Version des Dateisystems „Resilient File System“, kurz ReFS, veröffentlichen. ReFS hat Einzug in den Windows Server unter 2012 gehalten, dort war es in Version 1 verfügbar. Kaum eine Software und kaum ein Hersteller hat das neue Dateisystem vollständig unterstützt; wir bekamen häufig Aussagen wie „Das kann funktionieren, muss aber nicht; probieren Sie es aus.“. Wenn es zum Beispiel darum ging sehr große Volumes anzulegen, wie z.B. für Backup-Speicher. Mit Windows Server 2016 wird sich dies nun ändern, Microsoft hat im Hintergrund viel gearbeitet und die Versionsnummer auf eine 3 heraufgestuft. Mit dieser neuen Version kommen nun etliche Verbesserungen und Neuerungen mit, auf die ich im Laufe des Artikels eingehe und kurz erläutere. Im zweiten Teil zeige ich die Mehrwerte auf, die sich allein durch die Nutzung von dem neuen Dateisystem ergeben. Verbesserungen und Neuerungen Bei der Nutzung von ReFS gegenüber NTFS gibt es …

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Hyper-V unter Windows Server 2016: Maximalwerte sind raus

Windows Server 2016

Gestern wurde auf den Seiten von Microsoft ein neuer Beitrag von Jeff Woolsey, Principal Program Manager für Windows Server, veröffentlicht. Er hat, neben einigen generellen Informationen über den Server 2016, die neuen Maximalwerte für Hyper-V unter Windows Server 2016 veröffentlicht. Wenn man sich diese Werte mal anschaut kann man eigentlich nur eins denken: WOW! Mit der neuen Version des Windows Server unterstützt Microsoft bis zu 24 TERABYTE an RAM. Das ist das sechsfache gegenüber den aktuellen Werten unter Windows Server 2012 R2! Die maximalen logischen Prozessoren steigen von 320 auf 512. Bei 44 logischen CPUs pro Sockel bei dem E5-2699 v4 wären dies zwölf Sockel in Hardware die benötigt werden, damit diese Grenze überschritten wird. Die Menge an RAM, die ich einer VM zuweisen kann, steigt von einem Terabyte auf 16! Sechszehn Terabyte pro virtueller Maschine als neues Maximum erlaubt wahrscheinlich die Virtualisierung von nahezu jedem Workload, der aktuell genutzt wird. Klar, …

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Die Erstellung eines Nano Servers mit Windows Server 2016

Windows Server 2016

Der Windows Server 2016 bringt eine Menge Neuerungen mit sich. Eine, die aktuell viel Beachtung findet und vielfältiges Interesse weckt ist der Nano Server, bei dieser Art der Installation handelt es sich quasi um eine Weiterentwicklung der „Core Server“. Vorteile: Durch eine Reduzierung des Betriebssystems um nicht benötigte Rollen, Funktionen, Programme, Treiber und weitere Dateien wird das System selbst sehr schlank, die Angriffsfläche sinkt, der benötigte Speicherplatz wird geringer; weiterhin sinkt der Bedarf von Windows Updates, was die Zahl der Reboots insgesamt verringert. Man kann einen Nano Server allerdings nicht direkt bei der Installation auswählen, sondern muss ein eigenes Image kompilieren. Während dessen Erstellung müssen die Rollen, Funktionen und Treiber ausgewählt werden, die man im weiteren Verlauf benötigt. Werden keine Treiber ausgewählt, sind auch keine enthalten und das System lässt sich in Folge gar nicht erst starten. Eine Nano Server Installation kann nicht nachträglich um Rollen, Funktionen oder Updates erweitert werden, all dies passiert ausschließlich bei der …

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Microsoft veröffentlicht Release-Termin für Windows Server 2016

Windows Server 2016

Gestern hat Microsoft das Datum bekannt gegeben an dem  „Windows Server 2016“ sowie „System Center 2016“ final und öffentlich verfügbar sein werden: Montag, den 26. September 2016! Das bedeutet, dass in etwas mehr als zwei Monaten die neue Version offiziell verfügbar wird. Weitere Details und Informationen sind im Windows Server Blog   TechNet Blogs: Windows Server 2016 new Current Branch for Business servicing Option zu finden. Durch die neuen Möglichkeiten im Bereich „Storage Spaces Direct“ sowie „Storage Replica“ sind einige Möglichkeiten und Funktionen für die bislang auf Dritthersteller-Software zurückgegriffen werden musste, nun direkt in Windows enthalten. Aktuell kann die neue Version noch in der Technical Preview 5 Version getestet werden: Microsoft.com: Windows Server 2016 Da wir unsere Schulung Hyper-V Powerkurs bereits vor zwei Monaten auf die neue Version mit Windows Server 2016 aktualisiert haben, können Sie jetzt schon alle neuen Funktionen selbst erleben und ausprobieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit uns gemeinsam Windows Server …

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Rolling Cluster Upgrade zur Migration eines Failover Cluster von Windows Server 2012 R2 zu Windows Server 2016

Windows Server 2016

Setzt man ein Failover Cluster ein, welches auf eine neue Version geupdatet werden soll, musste dies bisher immer durch ein neues Failover Cluster mit einem neuen Namen, neuen IP-Adressen usw. gemacht werden. Dies war nicht sehr flexibel, häufig waren die IP-Adressen nicht verfügbar oder der neue Namen hat viele gestört. Seit dem Windows Server 2016 kann ein Failover Cluster nun geupdatet werden, ohne das neue Namen oder Adressen benötigt werden. Diese Art von Update ist aktuell unterstützt für ein Hyper-V und ein Scale-Out File Server Cluster, nicht für andere Aufbauten. Die neue Funktion nennt sich Rolling Cluster Upgrade und ermöglicht das erste Mal die Aufnahme von unterschiedlichen Betriebssystem-Versionen in einem Cluster (Und um Missverständnisse vorzubeugen, es geht “nur” mit Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016, nicht mit älteren Versionen). Mit diesem Beitrag möchte ich einmal die Durchführung von solch einem Upgrade zeigen. Die Umgebung Der Aufbau, der in …

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5nine Manager zur Administration von Hyper-V

5nine Manager for Hyper-V

Es gibt mehrere Wege und Möglichkeiten, Hyper-V zu betreiben. Die einfachste Variante ist natürlich die Nutzung der Bordmittel, nämlich den Hyper-V Manager oder auch alternativ den Failover Cluster Manager, je nach dem ob ein Failover Cluster zum Einsatz kommt. Je nach Größe und Umgebung kommt teilweise auch der System Center Virtual Machine Manager zum Einsatz, ebenfalls ein Produkt aus dem Hause Microsoft. Mit diesem Artikel möchte ich eine weitere Möglichkeit der Administration vorstellen: Den 5nine Manager. Die Firma 5nine bietet neben den hauseigenen Microsoft-Tools noch eine weitere Möglichkeit, einen oder mehrere Hosts zu administrieren. Die unterschiedlichen Editionen Den 5nine Manager gibt es in drei unterschiedlichen Versionen: Einmal als freie Variante, dann “nur” den Manager und in der größten Variante den Manager zusammen in einem AntiVirus-Paket. Jede Version hat gewisse Merkmale und natürlich auch einen gewissen Preis. Eine sehr gute Übersicht über die unterschiedlichen Versionen bietet die folgende Gegenüberstellung, bei dem …

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Verhalten eines Scale-Out File Servers bei dem Ausfall eines Datenträgers

Storage Spaces

In diesem Beitrag möchte ich einmal darauf eingehen, wie sich ein Scale-Out File Server verhält, wenn Ressourcen ausfallen. Festplatten sind ja in einem Storage häufig die Ursache für Warnmeldungen und der Grund für den Anruf beim Hersteller. Da wir für unseren Hyper-V Powerkurs eine eigene SOFS-Hardware zur Verfügung haben, zeige ich hier einmal, was bei einem Ausfall von einem Datenträger gemacht werden muss und wie sich das System in solch einem Fall verhält. Wir beginnen mit einer kurzen Erklärung der Umgebung und der Konfiguration, die vorgenommen wurde: Zwei Server sind zu dem Failover Cluster-Verbund zusammengeschlossen. Jeder Server besitzt eine lokale SSD für das Betriebssystem, 16 GB RAM, zwei 1 Gb/s Ports und zwei 10 Gb/s RDMA Netzwerkkarten. Zusätzlich ist in jedem Server ein LSI Quad-Port SAS HBA verbaut, der eine redundante Anbindung an ein Intel JBOD besitzt. In diesem Intel JBOD stecken insgesamt vier 200 GB große SSDs und 15 …

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Installation von Hyper-V Integrationsdienste unter Windows Server 2008 schlägt fehl – Interner Fehler

Ich hatte bei einem Kunden gestern das Problem, dass sich unter Windows Server 2008 als 64 Bit-Variante die Hyper-V Treiber nicht aktualisieren wollten. Das System wurde von einer Hardware, die kurz vor einem Ausfall steht, in eine VM konvertiert. Nach der Konvertierung wurden die üblichen Arbeiten wie die Deinstallation der alten Komponenten, der Treiber, der Hersteller-Tools usw. vorgenommen, danach wurde die VM durchgebootet und ich wollte „mal eben“ die aktuellen Hyper-V Treiber vom 2012 R2 Host installieren. Die Installation begann wie gewohnt, allerdings erschien nach kurzer Zeit eine Meldung, dass die Installation nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte. Es erschien die gleiche Meldung wie in folgendem Blogbeitrag: Integration Components Setup Error: An error has occurred: Internal Error

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