Project Honolulu Technical Preview 1803 ist verfügbar | Hyper-V Server Blog

Project Honolulu Technical Preview 1803 ist verfügbar

Während ich hier am Ende der Welt (Bayern) im Hotel sitze und ein Bier trinke (das können sie ja ;)), können wir ja ein paar News zu meinem aktuellen Lieblingsprogramm von Microsoft berichten :) Microsoft hat letzte Woche, zusammen mit dem monatlichen Patchday, eine neue Version von Honolulu veröffentlicht. Version 1803 ist nun über das Server Insider Programm verfügbar und kann, wie bisher auch, nach einer einmaligen Registrierung und Anmeldung mit seinem Microsoft-Konto heruntergeladen werden.

Nach der Download und der Installation steht Honolulu zur Verfügung, gegenüber der Version 1802 wurden die folgenden Änderungen und Verbesserungen eingebracht:

  • Azure Active Directory wurde hinzugefügt (Wenn ein eigenes Zertifikat genutzt wird, schlägt die Anmeldung fehl. Nutzt man einen richtigen und funktionierenden Browser, funktioniert alles ;) )
  • Es wurde ein erweitertes Logging eingeführt, was generell mehr Informationen bereitstellt.
  • Die UI wurde anpassbar gestaltet, man kann nun einen Teil der Elemente nach eigenem Belieben vergrößern oder anpassen. Gerade bei Systemen mit großen Monitoren ist dies super, da die grundsätzlichen Einstellungen zum Teil recht klein sind.
  • Zertifikate können nun verwaltet werden
  • Dateien können herauf- oder heruntergeladen werden, dazu werden die Dateien gezippt
  • Dienste werden angezeigt und können angepasst werden
  • Das Windows Update erlaubt nun (endlich!) wieder, eine Abfrage der Updates zu machen (gegenüber einem WSUS oder auch bei Bedarf online) und es können die Updates ausgewählt werden, die heruntergeladen und installiert werden sollen…. Wuhu \o/
  • Wird Windows in der Version 1803 genutzt, können die folgenden Dinge genutzt und konfiguriert werden:
    • Storage Jobs sind nun in der Konsole sichtbar => Das ist eine sehr gute Sache, durch diese Ansicht werden aktive Storage Jobs, z.B. Reparaturen, sichtbar und können bei einem Update berücksichtigt werden. Auch Dinge wie ein Storage-Rebalancing werden hier angezeigt.
  • Deduplizierung kann nun in der Honolulu-Oberfläche aktiviert werden pro Volume

Wie immer gibt es in dieser Version (man bedenke, dass es ein Preview-Version ist) auch bekannte Probleme, diese werden hier aufgeführt: Announcing Project Honolulu Technical Preview 1803 and RSAT Insider Preview for Windows 10

Persönlich habe ich, wie bereits geschrieben, große Hoffnungen in Honolulu, was ein zentrales Management angeht. Mein Aufruf daher an alle Blog-Besucher und -Leser: Macht mit beim testen. Reicht Bugs ein. Reicht Vorschläge ein. Gebt Feedback. Ich habe einen Teil der verantwortlichen Menschen in Redmond auf der MVP Summit getroffen, sie arbeiten aktiv und mit einer recht großen Anzahl an Mitarbeitern an einer On-Premise-Lösung. Zum Management von On-Premise-Lösungen. Ladet Honolulu runter, installiert es so oft wie möglich, gebt Feedback, schreibt Blogposts oder Twitter-Posts oder Facebook-Meldungen oder was auch immer, alles zählt. Und wenn ihr keine Chance dazu habt, besucht uns auf der CDC-Germany in Hanau im Mai und schaut euch den Vortrag von Eric Berg an, er zeigt Honolulu in einer seiner Sessions.

Wir wissen und sehen in vielen Projekten, dass “die Cloud” nicht alles ist und keineswegs dem Verbreitungsgrad entspricht, was euch die großen Anbieter weiß machen wollen. Zeigt Microsoft alleine schon durch Download- und Installationszahlen, wie relevant lokale Systeme und Installationen sind :)

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Im April 2015 wurde Jan Kappen im Bereich "File System Storage" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

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