Autor Archive von Jan Kappen
Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure.
Die Nutzung von Differenzierenden VHDs mit Hyper-V
Da ich zur Vorbereitung eines weiteren Blogartikels mehrere VMs benötige, die alle eine gleichartige Grundinstallation haben, verbinde ich diese Installation mit der Nutzung von differenzierenden VHDs, um dieses Verfahren in diesem Artikel zu beschreiben. Differenzierende VHDs sind virtuelle Festplatten, in denen ausschließlich die Änderungen geschrieben werden, der Grundbestand liegt in einer eigenen VHD. Diese VHD ist einmalig und immer gleich, diese Art von Verfahren funktioniert, weil auf die Basis-VHD nur lesend zugegriffen wird. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist man in der Lage, mehrere Dutzend VMs bereitzustellen, die dann aber nicht pro VM jeweils die volle Größe nutzen, sondern immer nur die Änderungen speichern. Ausgehend von dem Ziel, 50 VMs mit Windows 7 bereitzustellen, hätten wir auf unserem Hyper-V Host einmal die ~10 GB an Daten liegen, nach dem Hinzufügen aller 50 VMs zur Domäne sind auf dem Server pro VM weitere 600 MB in Nutzung. Mit einer dynamisch erweiterbaren VHD pro VM und ohne Nutzung von differenzierenden VHDs würde diese Installation 50 x 10 GB = 500 GB benötigen. Wenn die VMs jeweils mit differenzierenden VHDs eingerichtet sind, wird 1 x 10 GB + 50 x 100 MB = 15 GB benötigt. Wir sparen uns auf unserem Host somit über 95% an Speicherplatz. Wie die Einrichtung und Nutzung funktioniert, möchte ich nun in dem folgenden Artikel beschreiben.
Virtualisierung mit dem Small Business Server 2011
In letzter Zeit erreichen uns einige Anfragen, ob man mit einem Small Business Server 2011 (SBS) die Virtualisierung, sprich Hyper-V, nutzen kann. Beim Small Business Server 2008 war die Rolle Hyper-V noch enthalten, in der Version 2011 ist sie nicht mehr verfügbar. Dies hat den Grund, das die Rolle Hyper-V mit dem Small Business Server selbst nicht genutzt werden soll (weder in der Version 2008, noch in der Version 2011). Um trotzdem Hyper-V nutzen zu können um so ggf. einen Hardware-Server zu sparen, gibt es drei Möglichkeiten:
Linux Kernel 3.3 unter Debian Squeeze kompilieren
Der Linux Kernel 3.3 ist als Release Candidate verfügbar, die wohl (für uns) wichtigste Änderung ist, dass die Hyper-V Treiber aus dem staging-Bereich raus sind und nun “in der Treiberecke” zu finden sind. Durch den Umstand, dass Microsoft offiziellen Support bietet, wurde dies möglich. Weitere Informationen zu den Neuerungen finden man auf der folgende Seite:
Heise.de – Kernel-Log: Funktionsumfang von Linux 3.3 steht
Da ich mich ja ganz gerne mit dem Thema Linux und Hyper-V beschäftige, hier eine kleine Anleitung zur Kompilierung des Kernels 3.3. Wie schon erwähnt, der Kernel ist noch in der Test-Phase. Das eine VM mit solch einem Kernel nicht produktiv genutzt werden sollte ist ja eigentlich klar ;)
Video: Installation der Linux Integration Services 3.2 unter CentOS
Da seit kurzem sowohl CentOS 6.2 als auch die Linux Integration Services in der Version 3.2 verfügbar sind, habe ich mich natürlich direkt an die Installation begeben. Das Besondere an der Version 3.2 ist, das dieses Mal endlich die Mausunterstützung mit in die Treiber integriert wurde. Um dieses durchaus nette Feature zu zeigen habe ich ein Video der Installation gemacht.
Hier noch eine Liste mit weiteren Informationen und der Download-Möglichkeit des CentOS und der Treiber.
Hinzufügen des vierten Cluster-Knotens funktioniert nicht, Fehler beim Abrufen der VPD-Deskriptoren des SCSI-Geräts
Ich hatte vor kurzem das Problem, dass das Hinzufügen eines vierten Knotens zu unserem Hyper-V Cluster nicht funktioniert hat bzw. der Test vor dem Hinzufügen einen schwerwiegenden Fehler angezeigt hat. Der Fehler lautet
Fehler beim Abrufen der VPD-Deskriptoren nach SCSI Page 83h für Clusterdatenträger “1” aus Knoten “Servername”. Status 2″
Nach einer kurzen Suche habe ich einen Artikel bei Microsoft inkl. einem Patch gefunden, der das Problem beschreibt und Abhilfe schafft. Der Artikel ist hier zu finden:
Kompilierung eines eigenen Debian Squeeze-Kernels 3.1.4 mit Hyper-V Client Treiber / Integrationsdienste
Aufgrund der großen Nachfrage bzgl. der eigenen Kernel-Kompilierung habe ich die Befehle mal für die aktuelle Version des Kernels, 3.1.4, angepasst. Bisher musste man bei einer Kompilierung des Kernels ab Version 3.x auf ein Ubuntu zurückgreifen, mit dem die Kompilierung problemlos funktionierte. Eine Installation des Kernels unter Ubuntu hatte dann allerdings den Nachteil, dass keine Ausgabe mehr auf der Konsole erschien und der Server nur noch per Netzwerk erreichbar und administrierbar war. Unter Debian funktionierte die Installation des Kernels ohne Probleme, allerdings funktionierte die Kompilierung nicht so wie gewünscht, da das System nach der Installation mit einer Fehlermeldung stehen blieb. Dieses Problem scheint nun behoben zu sein, mir war es gestern möglich einen Kernel 3.1.4 unter Debian zu kompilieren, der nach der Installation auch problemlos bootete.
Der Hyper-V-Server.de FastTrack November 2011 – Hochverfügbarkeit mit Hyper-V muss nicht teuer sein
Um in die Virtualisierung mit Hyper-V einzusteigen, braucht es nicht viel. Ein Server oder ein PC mit passender Hardware und ein bisschen Festplattenspeicher reicht in der Regel aus, um mit Hyper-V zu beginnen. Wenn man die Virtualisierung dann aber für Produktiv-Systeme in Betracht zieht, rückt schnell die Thematik der Verfügbarkeit in den Vordergrund. Wir haben bereits mit einigen Kunden gesprochen, die gerne ein Hyper-V Cluster bei sich betreiben würden um eine Hochverfügbarkeit zu erreichen. Oft wird das Thema ‘Hochverfügbar’ allerdings sofort mit enorm hohen Kosten verbunden, da teurer und performanter Speicherplatz benötigt wird. Da dies nicht unbedingt der Fall sein muss haben wir uns einen Hyper-V-Server.de FastTrack überlegt, d.h. ein Hard- und Software-Bundle inkl. einem SAN-Storage, der alles beinhaltet um mit der hochverfügbaren Virtualisierung zu beginnen.
Der Aufbau des FastTrack sieht wie folgt aus:
Installation des System Center Data Protection Manager 2012 Beta
Da vor kurzem der System Center Data Protection Manager 2012 in der Beta-Version erschienen ist und das Produkt sehr interessant ist, habe ich die Installation und die Einrichtung einer Schutzgruppe inkl. der Installation eines DPM-Agenten einmal in einer Screenshot-Serie zusammengefasst. Wir setzen den Data Protection Manager in der Version 2010 für unsere interne Umgebung ein und sichern damit einen Großteil unserer Hyper-V VMs. Für alle die den Data Protection Manager noch nicht kennen, hier eine Beschreibung des Produktes. Nun aber zur Installation des Data Protection Manager 2012 Beta.







