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RSSAutor Archive von Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderem Microsoft Certified Technology Specialist für Windows Server Virtualisierung (70-652) und für System Center Virtual Machine Manager (70-403).

Hyper-V Best Practice Analyzer

Es gibt für den Windows Server 2008 R2 ein Update, welches einen Best Practice Analyzer (BPA) zum Server-Manager hinzufügt. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, einen kurzen Bericht über den BPA zu schreiben.

Mit dem kleinen Tool kann man die Konfiguration seines Hyper-V Hosts überprüfen lassen, und man bekommt ein Ergebnis mit dem “Gesundheitszustand” des Systems inkl. Empfehlungen, die Microsoft ausspricht für den Betrieb von einem Hyper-V Host.

Ich habe den Analyzer mal bei uns auf einem System ausgeführt, es wurden insgesamt 29 Überprüfungen gemacht.

Kleine Helfer, die keine Spuren hinterlassen

Wer viel mit und vor allem auf Servern arbeitet, der braucht des Öfteren das eine oder andere Programm. Einen PDF-Viewer zum lesen einer Anleitung, ein Pack-Programm um ein .rar-Archiv zu entpacken usw…

Man kann nun hingehen und all die benötigten Programme installieren, oder man geht hin und erledigt all diese Aufgaben mit seinem Notebook, was in der Regel neben einem steht. Beides keine wirklichen guten Lösungen, Möglichkeit 1 “müllt” den Server zu, Variante 2 dauert i.d.R. länger.

Meine Lösung in dieser Situation ist die, das ich mir mit "portablen Apps” helfe, d.h. Programme die ohne Installation lauffähig sind. Eine kleine Liste der hilfreichsten Programme und deren Nutzen führe ich hier aufführen möchte.

Whitepaper: Die perfekte Hyper-V Installation

Der Aufbau und der Betrieb eines oder mehrerer Hyper-V Systeme ist im Prinzip recht einfach. Man installiert das Grundsystem, legt mehrere Maschinen an und hat seine virtuelle Umgebung. Hört sich recht einfach an. Problematisch wird es dann nur, wenn man im Laufe der Zeit merkt das die Systeme doch nicht so performant laufen wie in der Testphase, das nach Inbetriebnahme doch noch Änderungen gemacht werden müssten, oder das man irgendwann Fehlermeldungen bekommt, die während der Implementierung nicht auftauchten.

Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht und eine kleine Dokumentation geschrieben, die ein gewissen Grundwissen vermittelt und beschreibt, welche manchmal unscheinbaren Dinge für die Erfolg oder Mißerfolg einer Hyper-V Installation verantwortlich sein können. Das Dokument beschreibt, wie wir unsere Projekte durchführen, an welche Dinge wir denken und welche Erfahrungen wir im Laufe der Zeit gewonnen haben. Das Dokument umfasst 14 Seiten und umreisst nahezu die komplette Grundeinrichtung, ausgehend von einer Non-Enterprise-Umgebung, da dort wie in dem Dokument schon beschrieben komplett andere Spielregeln gelten.

Ich hoffe mit dem Dokument dem ein oder anderen eine andere Sichtweise auf die Dinge zu geben und ihn vor potentiellen Problemen zu bewahren. Kommentare, Lob und Kritik sind gerne gesehen, hierzu steht ein Threat in unserem neuen Forum zur Verfügung: forum.hyper-v-server.de

Download des Whitepapers: Die perfekte Hyper-V Installation

Hilfreiche Tools für Hyper-V und den System Center Virtual Machine Manager

Auf dem “German Virtualization Blog” hat Alexander Ortha, seines Zeichens “Techniker Berater Microsoft Server Virtualisierung) einen Beitrag verfasst, in dem er diverse Tools vorstellt und kurz beschreibt, wozu diese Tools geeignet sind. Einige der Tools haben wir hier schon vorgestellt oder erwähnt, z.B. das Disk2vhd-Tool, andere wie z.B. das “VHD Creation Tool” wurden noch nicht erwähnt, sind aber in bestimmten Situationen mehr als nützlich:

Tools für Hyper-V und SCVMM

Viel Spass beim lesen…

Grafische Datenträgerverwaltung eines Hyper-V Server R2

Bei einem Hyper-V Server R2 gibt es neben Diskpart noch eine weitere Möglichkeit, die Festplatte(n) des Systems zu partitionieren. Um eine Steuerung des Hyper-V Server R2 zu erlauben, muss man in der Serverkonfiguration die “Fernadministration” erst erlauben. Das funktioniert wie folgt:

System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 ist RTM

Wie im German Virtualization Blog zu lesen ist, ist der System Center Virtual Machine Manager R2 fertig. Neben der Unterstützung von Hyper-V v2 sind noch andere interessante Neuerungen in dem Produkt enthalten, mehr Infos und eine ausführliche Liste der Änderungen findet man hier:

http://blogs.technet.com/germanvirtualizationblog/archive/2009/08/25/system-center-virtual-machine-manager-2008-r2-ist-fertig.aspx

Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7

Microsoft hat die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 freigegeben. Mit diesen Tools ist es möglich, das man Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2-Systeme administriert. Der Release ist in so weit interessant, da es nun möglich ist mit einem Windows 7 einen Server zu administrieren, der die Hyper-V-Rolle aktiviert hat. Somit entfällt die Verbindung per Remotedesktop.
Die Tools stehen hier zum Download bereit:

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=7d2f6ad7-656b-4313-a005-4e344e43997d
Bedingung für die Installation ist ein Windows 7 in der Variante “Professional”, “Ultimate” oder “Enterprise”.

Dynamisch erweiterbare Festplatten unter Hyper-V komprimieren, konvertieren oder erweitern

Unter Hyper-V ist es möglich, das man vorhandene Festplatten(-Dateien) vergrößert, wenn sie ihre maximale Größe erreicht haben. Es ist bei uns schon das ein oder andere Mal vorgekommen das ein Server auf einer 16 GB großen Festplatte installiert wurde, und diese 16 GB nun durch zusätzliche Programme, Updates o.ä. ausgereizt sind. In diesem Fall ist es möglich, das man die Größe der Festplatte erhöht. Das ganze funktioniert nur bei ausgeschalteter Maschine und sollte nicht ohne Sicherung durchgeführt werden.