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RSSAutor Archive von Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Im April 2015 wurde Jan Kappen im Bereich "File System Storage" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

Veeam Endpoint Backup zur Sicherung von Endgeräten

Vor ein paar Monaten hat Veeam das erste Mal eine Beta-Version von Veeam Endpoint Backup herausgebracht. Diese kostenfreie Variante von Veeam ist für Endgeräte gedacht, die mit Hilfe dieser Software gesichert werden können. Die Software selbst ist und bleibt (laut Aussage von Veeam) kostenfrei. Die Verwendung ist sehr einfach, wenn Sie bereits Veeam kennen ist der Aufbau der Software bereits bekannt und sollte Sie vor keine Hindernisse stellen. Für alle, die das Produkt noch nicht kennen, ist die Anwendung aber auch kein Problem. Wir zeigen hier kurz einmal den Einstieg nach der Installation und die Möglichkeiten, die sich mit der Software auftun.

PowerShell-Skript zur Konfiguration der Kerberos-Delegierung

KerberosIch habe vor einiger Zeit einen Beitrag darüber geschrieben, was der Unterschied zwischen Kerberos und CredSSP bei den Einstellungen der Livemigration ist. Am Ende des Artikels habe ich kurz aufgezeigt, wie man zwei Server untereinander in der Active Directory mit PowerShell einträgt. In diesem Artikel möchte ich nun ein Skript vorstellen, welches eine nahezu beliebige Anzahl an Hosts gegenseitig konfiguriert. Dadurch spart man einiges an Zeit, da nicht immer eine 1:1-Verknüpfung eingetragen wird. Ein besonderer Dank geht an Karl-Heinz, der während einer gemeinsamen Installation einen großen Teil dieses Skripts geschrieben hat.

Ein neuer MVP – Meine Nominierung als MVP für “File System Storage”

2015-04-01_23-01-52Heute erreichte mich eine ganz besondere Email, seit der es schwer ist, nicht mit einem Grinsen durch die Welt zu laufen. Ich bin heute zum ersten Mal zum Microsoft MVP ernannt worden, und zwar im Bereich File System Storage. Grundlage für diese Auszeichnung ist die Arbeit, die wir (Carsten und ich) gemeinsam in das Thema Scale-Out File Server und hochverfügbare Datei-Dienste stecken. Wir nutzen diese Art der File Services nun schon weit mehr als ein Jahr selbst und haben schon in einigen Projekten Scale-Out File Server installiert. Ich persönlich bin ziemlich begeistert von der Möglichkeit, wie man mit recht wenig Aufwand einen hochverfügbaren Dateiserver aufbauen kann, der in Form von Leistung und Kosten andere System weit in den Schatten stellt.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Kollegen und Freund Carsten bedanken, ohne den diese Nominierung definitiv nicht funktioniert hätte. Carsten hat einen großen Anteil an dem Wissen, das ich habe und das ich in den letzten Jahren gewinnen konnte. Weiterhin habe ich an meiner Arbeit die Freiheiten und Möglichkeiten, all dies so machen zu können, damit ich so etwas wie einen MVP Titel erreiche. Dies ist nicht selbstverständlich oder normal, auch hierfür möchte ich mich bedanken.

Das war mein erster April 2015, mein erster MVP-Titel, und nun werde ich mit einem Lächeln einschlafen :)

Weitere Best-Practises beim Aufbau und Betrieb der Microsoft Storage Spaces im Failover Cluster (Scale-Out File Server) (Update 1)

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbWir haben in letzter Zeit einige Erfahrungen beim Aufbau und Betrieb von diversen Scale-Out File Server Failover Clustern sammeln können. Ich habe im Mai letzten Jahres bereits einen Artikel über die Best Practises beim Aufbau eines Scale-Out File Server beschrieben (Unsere Best Practise-Erfahrungen – Teil 2 – Die Installation und Einrichtung eines Scale-Out Fileserver unter Windows Server 2012 R2), hier kommen nun noch einmal ein paar Dinge hinzu. Wir haben die folgenden Informationen teilweise direkt von Microsoft erhalten, teilweise sind es Erfahrungen die wir in Projekten gesammelt haben und manchmal ist es eine Mischung aus beidem.

Test: Violin 6000 All Flash Array

imageWer einen hohen Bedarf an IOPS, niedrigen Latenzen und/oder Performance im Bereich Netzwerkspeicher hat, kommt um ein System mit flashbasiertem Speicher kaum herum. Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie die benötigte Leistung erbracht werden kann. In diesem Test geht es um ein System der Firma Violin Memory, die mit der Violin 6000 All Flash Arrays ein Speichersystem anbietet, welches ausschließlich auf Flash-Speicher basierend und mit zu einer Million IOPS bei einer äußerst geringen Latenz eine High-End Lösung bereit stellt. Welche Performance dieses System im Bereich der Virtualisierung mit Hyper-V bietet schauen wir uns in diesem Artikel an.

Dieser Artikel ist im November 2014 bereits im IT-Administrator Magazin erschienen.

Windows Server 2012 R2 Update 2 lässt Hyper-V Failover Cluster abstürzen

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbIch hatte diese Woche einen Supportfall in einer Umgebung, in der Windows Server 2012 R2 Systeme mit Hyper-V ein Failover Cluster betreiben. Als Storage wird ein Equallogic-SAN von Dell eingesetzt, welches per iSCSI die LUNs an die jeweiligen Hosts bringt. Der Kunde hat letztes Wochenende einen großen Teil seiner Umgebung geupdatet, unter Anderem das SAN und die Hyper-V Hosts. Nach dem Update-Vorgang kam es dann zu einem sehr komischen Verhalten: Der Zugriff auf die LUNs war für einige Minuten nicht möglich, die Rollen (VMs) im Failover Cluster stürzten daraufhin ab und wurden als “fehlerhaft” gekennzeichnet.

Artikel im IT-Administrator–Test eines Violin 6000 All Flash Array

imageIch habe für die November-Ausgabe des IT-Administrator einen eigenen Artikel beigesteuert, in dem ich den Test einer Violin 6000 beschreibe. Das Gerät ist ein Storage-System, welches ausschließlich mit Flash Speicher arbeitet. Der Artikel beschreibt das Gerät, die durchgeführten Tests und natürlich die Ergebnisse, die in diesem Test ermittelt wurden.

Die November-Ausgabe ist seit dem 04. November erhältlich und kann eigentlich überall dort erworben werden, wo es Zeitschriften gibt. Alternativ kann das Heft natürlich auch direkt bestellt werden: IT-Administrator: Ausgabe November 2014 Storage & Datenmanagement.

Überprüfung und Überwachung eines Scale-Out File Server mit dem Test-StorageHealth Skript

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbIn diesem Beitrag geht es darum, wie man mit recht einfachen Mitteln einen oder mehrere Scale-Out File Server überwachen kann. Voraussetzung ist, dass Sie einen Scale-Out File Server mit JBODs betreiben. Ein Aufbau mit einem oder mehreren SANs kann zwar auch überwacht werden, hier können aber weniger Informationen ausgelesen werden. Grundlage ist das von Jose Barreto geschriebene PowerShell-Skript Test-StorageHealth. Das Skript verbindet sich mit einem Scale-Out File Server Cluster und überprüft ziemlich viele Dinge, unter Anderem den Status von Festplatten, Enclosures, Volumes usw. Ich habe mit einem zweiten Skript das Verhalten dahingehend ein wenig verändert, dass der Status, der sonst in dem PowerShell-Fenster oder in einer Datei auf dem Server selbst liegt, per Mail an einen Empfänger oder einen Verteiler gesendet werden kann. So kann z.B. jeden Morgen die Mail überprüft werden, ohne das jedes Mal eine Verbindung zu dem Failover Cluster-Knoten aufgebaut werden muss. Aber beginnen wir erst einmal mit dem Skript an sich: