RSS

RSSAutor Archive von Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure.

Update der Firmware von Seagate SSDs in einem Scale-Out File Server

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbDas Thema Scale-Out File Server ist momentan sehr gefragt, wir haben in letzter Zeit auch einige Beiträge zum Aufbau und zur Administration solch eines Aufbaus geschrieben. Dieser Artikel hier beschreibt die Wartung solch eines Systems, genauer gesagt geht es um ein Update der Firmware, die in den SSDs zum Einsatz kommt. Wir nutzen SSDs der Firma Seagate, welche aktuell nicht mit der aktuellsten Firmware betrieben werden. Weitere Informationen, warum in unserem Fall die aktuellste Firmware benötigt wird, finden Sie in diesem Artikel: Windows-Update im Scale-Out Fileserver erzeugt Probleme bei der Arbeit mit Datenträgern im Failover Cluster

Eines ist uns in Bezug auf diesen Artikel sehr wichtig: Die hier durchgeführten Möglichkeiten zum Update stellen keinerlei Empfehlungen dar! Wir wissen nicht ob die Maßnahmen immer fehlerfrei genau so in anderen Umgebungen mit anderen SAS-HBAs, JBODs usw. funktionieren. Ein aktuelles Backup der Daten ist absolute Pflicht, alles andere ist mehr als grob fahrlässig! Wir tragen keinerlei Verantwortung für jegliche Probleme, Fehler oder Verluste, die durch ein Update der Firmware passieren!

Gerne stehen wir für Fragen oder den eigentlichen Update-Vorgang zu Verfügung, treten Sie einfach in Kontakt mit uns.

Die Erstellung und Nutzung von Sure Backup in Veeam Backup & Replication

Mit Veeam Backup & Replication (im weiteren Verlauf nur “Veeam” genannt) haben Sie seit Version 7 die Möglichkeit, Ihr Backup automatisch in einer Sandbox-Umgebung wiederherzustellen und gewisse Dinge zu testen. Dieser Artikel beschreibt die Vorgehensweise der Einrichtung sowie der Nutzung. Die genutzte Software ist Veeam v7.0.0.833, d.h. die R2-Variante der Software. Als Hypervisor kommen ausschließlich Hyper-V unter Windows Server 2012 R2 zum Einsatz. Eine Beschreibung dieser Einrichtung befindet sich natürlich auch auf den Seiten von Veeam: Veeam Helpcenter: Verifying Backups and Replicas with SureBackup

Livemigration und Storage Migration funktioniert nicht – “Operation not allowed because the replication state is not initialized”

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbIch hatte gerade bei einem unserer Hyper-V Hosts das Problem, dass ich keine Live Storage Migration durchführen konnte. Die Fehlermeldung in der GUI lautet wie folgt

There was an error during move operation

Virtual machine migration operation failed at migration source.

Operation not allowed because the replication state is not initialized.

Virtual machine migration operation for “W12R2Test” failed at migration source “Hyperv6”. (Virtual machine ID […])

Operation not allowed for virtual machine “W12R2Test” because Hyper-V state is yet to be initialized from the virtual machine configuration. Try again in a few minutes.(Virtual machine ID […])

Unsere Best Practise-Erfahrungen – Teil 2 – Die Installation und Einrichtung eines Scale-Out Fileserver unter Windows Server 2012 R2

Vorlage-Button-WinServ2012R2Im zweiten Teil unserer Serie möchten wir den Aufbau und die Einrichtung eines Scale-Out File Server unter Windows Server 2012 R2 zeigen. Wir nutzen für diesen Aufbau zwei Server und ein JBOD, welches mit HDDs und SSDs bestückt ist. Die Server sind HP DL360 Gen8-Systeme und haben jeweils eine CPU, 20 GB RAM und zwei lokale Festplatten für das Betriebssystem. Die Anbindung an das JBOD erfolgt per SAS, hier kommt ein Adapter von LSI zum Einsatz. Jeder Server besitzt vier 1 Gbit-Karten und zwei 10 Gbit-Karten zur Anbindung der Systeme an das Netzwerk. Als Betriebssystem kommt ein Windows Server 2012 R2 Standard zum Einsatz.

Falls Sie generell Interesse an diesem Thema haben, können wir Ihnen unseren Hyper-V PowerKurs empfehlen. Hier tauchen wir eine Woche in die Virtualisierung ein, der Aufbau und die Nutzung von SMB 3-Shares (sowohl Standalone als auch per Scale-Out File Server) spielen hier ebenfalls eine große Rolle. Mehr Informationen unter www.hyper-v-server.de/powerkurs .

Umbenennung einer Active Directory inkl. Hyper-V Failover Cluster und einem Scale-Out File Server

Vorlage-Button-WinServ2012R2Ich habe aktuell die Anfrage eines unserer Kunden, bei dem eine Änderung der Active Directory von einer .local-Endung auf eine .de-Endung erfolgen soll. Bei der Domäne handelt es sich um eine recht kleine Umgebung ohne weitere Namen oder Vertrauensstellungen usw. Da allerdings zwei Failover Cluster vorhanden sind und ich solch eine Umbenennung noch nie durchgeführt habe wurde der Transfer vorher mit einer Kopie unserer Schulungs-Umgebung powerkurs.local vorgenommen. In die AD powerkurs.local wurde ein Zwei-Knoten Scale-Out File Server und zwei Hyper-V Hosts installiert. Der Scale-Out File Server stellte mehrere SMB3-Shares zur Verfügung, die Hyper-V Hosts führten mehrere VMs aus, die sowohl lokal als auch auf den SMB3-Shares gespeichert waren.

Grundsätzlich gilt: Nur weil diese Art von Transfer technisch möglich ist heißt es nicht, dass dies die empfohlene Vorgehensweise ist. Installieren Sie wenn möglich eine neue Active Directory! Spätere Probleme oder Probleme bei der Umbenennung können natürlich immer auftreten. Die hier beschriebene Vorgehensweise erfolgt auf eigenes Risiko!

Unsere Best Practice-Erfahrungen – Teil 1 – Die Installation eines Hyper-V Failover Cluster unter Windows Server 2012 R2

Vorlage-Button-WinServ2012R2Dieser Artikel behandelt die Installation eines Failover Cluster unter Windows Server 2012 R2, welches zur Ausführung von Hyper-V VMs genutzt wird. Gegenüber den vorherigen Artikeln zur Einrichtung unter Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 hat sich teilweise etwas geändert, das “Grundrauschen” ist allerdings gleich geblieben. Die größte Änderung liegt darin, dass durch unterschiedliche Techniken die Anzahl der Möglichkeiten enorm gestiegen sind. Dadurch gibt es nicht mehr “die eine” optimale Lösung, es muss nun anhand der jeweiligen Hardware entschieden werden, was die beste Lösung in diesem einen Fall ist. Zusätzlich habe ich an einigen Stellen noch die genutzten PowerShell-Befehle mit aufgeführt. Diese hier beschriebene Konfiguration eignet sich primär bei der Nutzung eines Scale-Out File Servers. Dieser ist bereits eingerichtet und in diesem Artikel wird nicht auf die Einrichtung eingegangen, dies wird komplett im zweiten Teil der Serie gemacht.

Egal was Sie einsetzen möchten, was Sie bereits haben oder wo Sie ansetzen: Sprechen Sie uns an, wir können diese Konfiguration gerne an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Windows-Update im Scale-Out Fileserver erzeugt Probleme bei der Arbeit mit Datenträgern im Failover Cluster (Update 2)

Vorlage-Button-WinServ2012R2Mein Kollege Carsten hatte in letzter Zeit einige Probleme mit der Administration von Datenträgern im Failover Cluster gehabt. Während der Erstellung von Scale-Out Fileservern gab es immer wieder Probleme mit dem Online schalten oder dem Formatieren von Datenträgern. Ein Neustart der betreffenden Server-Knoten oder eine Übernahme auf einen anderen Knoten haben teilweise geholfen, aber auch meist nur temporär. Wir haben uns der Sache mal näher angenommen und haben versucht die Vermutung auf ein problembehaftetes Windows Update zu belegen oder zu widerlegen.

Microsoft Hyper-V und System Center: Das Handbuch für Administratoren – Die zweite Auflage

Hyperv-Handbuch-2012R2Ende letzten Monats war es soweit, die zweite Auflage unseres Buchs Microsoft Hyper-V und System Center: Das Handbuch für Administratoren ist erschienen. Zusammen mit meinen Kollegen Nicholas Dille, Marc Grote und Nils Kaczenski habe ich das bestehende Werk erweitert, verbessert und auf den Stand von Windows Server 2012 R2 gebracht. Herausgekommen sind insgesamt 967 Seiten, auf denen wir unser Wissen, unsere Erfahrungen und unsere Empfehlungen mit Ihnen teilen, Sie erklären und begründen, warum wir gewisse Dinge so empfehlen bzw. warum wir dies nicht tun.

Erwerben können Sie das Buch direkt bei Galileo Press: Microsoft Hyper-V und System Center: Das Handbuch für Administratoren

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen, Stöbern, Lernen und Entdecken der Möglichkeiten von Hyper-V unter Windows Server 2012 R2.

P.S. In Kürze wird es auch einen Podcast geben, in dem ich ein bisschen über das Buch erzähle.