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RSSAutor Archive von Jan Kappen

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure.

Weitere Termine für unsere Schulungen außerhalb von Hallenberg

Uns erreichen immer wieder Anfragen, ob und wann wir unsere Kurse auch außerhalb von Hallenberg anbieten. Für uns und unsere Teilnehmer ist der Standort Hallenberg der Beste, da wir hier einiges an Technik, Leihstellungen und sonstigem Equipment mit in den Kurs einfließen lassen können. Sie als Teilnehmer haben bei einem Besuch hier in Hallenberg den Vorteil, dass Sie fern ab von Großstädten und Hektik sind, dies steigert die Aufnahmefähigkeit und Sie haben die Möglichkeit, den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen, um so am kommenden Tag fit für den nächsten Tag zu sein.

Da allerdings einige Firmen gerne den Kurs mit Ihrer eigenen Infrastruktur durchführen möchten oder der eine oder andere Interessent keine Möglichkeit hat, uns in Hallenberg zu besuchen, gibt es hier zwei Möglichkeiten: Wir kommen mit dem kompletten Kurs zu Ihnen und halten die Schulung bei Ihnen vor Ort, alternativ können Sie einen Kurs bei einem unserer Partner buchen. Die Auswahl dieser Partner hat sich vor kurzem erweitert, wir bieten ab Mai Kurse in Zusammenarbeit mit der Akademie am Butzweilerhof in Köln an.

Hyper-V Livemigration – Der Unterschied zwischen CredSSP und Kerberos

KerberosWenn Sie mit Hyper-V eine Livemigration machen möchten, ist dies seit dem Windows Server 2012 etwas, was ohne Failovercluster oder gemeinsamen Speicher funktioniert. Um die Funktion der Livemigration zu aktivieren, muss in den Hyper-V-Einstellungen unter Livemigration die Option Ein- und ausgehende Livemigrationen ermöglichen aktiviert werden. Nach der Aktivierung können bzw. müssen Sie diverse Einstellungen vornehmen, unter anderem die Frage nach dem Authentifizierungsprotokoll. Hier haben Sie die Wahl zwischen Security Support Provider für Anmeldeinformationen (CredSSP) und Kerberos. Dies sieht wie folgt aus:

Microsoft Hyper-V und System Center: Das Handbuch für Administratoren

Microsoft Hyper-V und System Center - Das Handbuch für AdministratorenVielleicht haben es die einen oder anderen schon mitbekommen: In ein paar Monaten erscheint das erste deutschsprachige Buch zu Hyper-V unter Windows Server 2012 im Galileo Verlag. Gemeinsam mit meinen Mitstreitern Nicholas Dille, Marc Grote und Nils Kaczenski begann im August 2012 die Arbeit an dem 820 Seiten starken Werk. Wir haben während der letzten Monate einiges an Zeit und Aufwand betrieben, um all das Wissen in das Buch zu packen, mit dem wir unsere tägliche Arbeit meistern.

Für mich persönlich begann die eigentliche Arbeit (unbewusst) ein knappes Jahr früher, zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits den Entschluss gefasst, ein Buch zum Thema Hyper-V zu schreiben. Wer aufmerksam zugehört hat, wird es damals schon mitbekommen haben: hyper-v-server.de: Microsoft Virtualisierungs Podcast Folge 16 – Buchgeflüster. Da das Betriebssystem zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war und ein angefragter Verlag nur geringes Interesse hatte, habe ich das Projekt mehr oder weniger auf Sparflamme laufen lassen, bis mich Nils dann wegen einem gemeinsamen Projekt angesprochen hat.

Hyper-V Sicherung mittels Powershell Skript für Windows Server 2012 [Update 1 auf v0.2]

Im Juni 2010 hat mein Kollege Carsten Rachfahl ein PowerShell-Script geschrieben, welches Ihnen die Möglichkeit bietet, zeitgesteuert per Aufgabenplanung eine VM herunterzufahren, zu exportieren und wieder zu starten. Das Script ist hier einzusehen:

Hyper-V Sicherung mittels Powershell Script

Da es sich um Hyper-V unter Windows Server 2008 R2 handelt, funktioniert das Script unter Windows Server 2012 nicht mehr. Uns haben einige Anfragen erreicht, ob wir auch für Server 2012 ein solches Script erstellen können. Ich habe mich der Thematik einmal angenommen und habe solch ein Script erstellt.

Update 16.03.2013: Die Version 0.2 ist online, die Änderungen finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei virtuellen Systemen meist um wichtige Daten. Prüfen Sie die Nutzung des Scripts vorab an Test- oder Demo-Daten. Wir übernehmen keine Haftung für verlorene oder inkonsistente Dateien oder VMs sowie sonstigen Fehlern oder Problemen. Sie können sich jederzeit den Quelltext des Scripts anschauen und nachvollziehen, was mit den einzelnen Befehlen bewirkt wird. Die Nutzung dieses Scripts erfolgt auf eigene Gefahr!

Hinzufügen von VHD oder VHDX-Datei funktioniert nicht – Fehler bei Übernehmen von Festplatte Änderungen

WinServ2012-VHDXAktuell läuft wieder ein Hyper-V PowerKurs, bei dem einer unserer Teilnehmer ein mir bisher nicht aufgetretenes Problem hatte. Nach der Wiederherstellung einer VHD-Datei einer VM aus der Sicherung hat er den Hyper-V-Manager aufgerufen und die wiederhergestellte VHD-Datei an den IDE-Controller gebunden. Nach dem Übernehmen dieser Änderung tauchte die folgende Fehlermeldung auf:

Fehler beim Übernehmen von Festplatte Änderungen

Fehler beim Hinzufügen des Geräts “Virtual Hard Disks”.

Das Konto “Benutzer” verfügt nicht über die erforderlichen Berechtigungen zum Öffnen der Anlage.

“Name der VM”: Fehler beim Hinzufügen des Geräts “Virtual Hard Disk” (ID des virtuellen Computer AAAAAAAA-1111-1111-AAAA-111111111111).

“Name der VM”: Das Konto “Benutzer” verfügt nicht über die erforderlichen Berechtigungen zum Öffnen der Anlage “Pfad zur Festplatten-Datei”. Fehler: “Allgemeiner “Zugriff verweigert”-Fehler” (0×80070005). (ID des virtuellen Computers: AAAAAAAA-1111-1111-AAAA-111111111111)

Linux Kernel 3.7.9 unter Debian Squeeze kompilieren

WinServ2012-KernelMachen wir uns mal wieder daran, einen aktuellen Kernel zu kompilieren :) Zur Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags ist der letzte stable-Kernel die Version 3.7.9. Falls Sie neu sind, finden Sie in dem folgenden Beitrag einige Links zu älteren Versionen des Kernels und zu einigen Informationen, die bei der Erstellung hilfreich sind.

http://www.hyper-v-server.de/hypervisor/linux-kernel-3-4-6-unter-debian-squeeze-kompilieren/

Dies hier ist übrigens der erste Kernel, den ich für ein Produktivsystem unter Windows Server 2012 kompiliere. Here we go :)

Die Installation eines funktionierenden Failovercluster unter Windows Server 2012 mit nur einer physischen Netzwerkkarte

Ich komme gerade von einer Woche Powerkurs aus dem Süden Deutschlands wieder. Während des Kurses haben wir verschiedene Möglichkeiten und Optionen angesprochen, wie die Aufteilung des Netzwerks am sinnvollsten und am einfachsten gemacht werden kann. Auf zwei der Teilnehmer-Systeme konnte der jeweilige Teilnehmer nur auf eine physische Netzwerkkarte zurückgreifen, und zwar die auf dem Mainboard. Dies hat uns allerdings nicht davon abhalten können, die Systeme mit insgesamt sechs Karten installieren und einrichten zu können. Wie wir das gemacht haben? Mit einer ziemlich coolen Funktion im Windows Server 2012, der Netzwerkvirtualisierung.

Erweiterung unseres Failovercluster unter Windows Server 2012 um einen weiteren Knoten

WinServ2012-ClusterNachdem ich in meinem ersten Artikel den Aufbau und die Erstellung unseres Failoverclusters unter Windows Server 2012 beschrieben habe, möchte ich nun einen weiteren Knoten hinzufügen. Aus dem Zwei-Knoten-Cluster wird so ein Drei-Knoten-Cluster. Dies ändert unter anderem die Quorumkonfiguration, hierzu allerdings später mehr.

Als erstes muss der dritte Host, der als Knoten hinzugefügt werden soll, so installiert werden wie die beiden anderen Systeme. Dies bedeutet:

  • Identisches Betriebssystem
  • Identischer Patchstand
  • Identische Anzahl an Netzwerkkarten
  • Wenn möglich identische Hardware

Eine genaue Anleitung habe ich vor kurzem hier geschrieben: Aufbau und Einrichtung eines Failovercluster unter Windows Server 2012