Meine Demo Hyper-V Infrastruktur vom TechDay Private Cloud | Hyper-V Server Blog

Meine Demo Hyper-V Infrastruktur vom TechDay Private Cloud

TechDay_Demosysteme

Momentan “tingle” ich mit Microsoft auf den TechDays Private Cloud durch Deutschland. Mich begleiten für meine Livedemo drei von unseren “Hyper-V Powerkurs” Systemen. Da ich in meinen Vorträgen schon mehrfach nach der Konfiguration der Demo gefragt wurde, habe ich diese hier beschreiben. Übrigens: wer die super performanten Schulungssystem nachbauen möchte, der findet die Konfiguration in dem Artikel “Empfehlung: Unser Hyper-V Schulungs-System” beschrieben.

Der schematische Aufbau des Demo Infrastruktur zeigt die Grafik. Das System unterhalb des stilisierten Netzwerks ist dabei die Storage- und Management Maschine. Die beiden Systeme oberhalb des Netzwerks sind die beiden Hyper-V Cluster Hosts.

Storage- und Management System

Auf dem Management System ist Windows Server 2008 R2 Edition (mit SP1) und das Microsoft iSCSI Software Taget 3.3 installiert. Mit dem iSCSI Target ist es möglich auf den lokalen SSD-Platten des Systems zwei VHDs als Storage für den Hyper-V Cluster bereitzustellen. Eine VHD ist dabei ein ca. 150GB großes Cluster Shared Volume und die andere VHD eine 1 GB große Quorum Disk. Weiterhin ist auf dem System die Hyper-V Role aktiviert und zwei VMs installiert. Die eine VM ist ein ADS-Controller mit DNS- und DHCP-Server, damit alle notwendigen Infrastruktur Dienste für die autarke Umgebung bereitstehen. Die andere VM enthält den Virtual Machine Manager 2012 RC mit dem ich den Hyper-V Cluster verwalte.

Anmerkung: Wenn man in das Storage-System noch 2 große SATA Platten bauen würde, könnte das System mit einem in der Parentpartition installiertem DPM den Cluster sichern und noch weitere VMs beheimaten.

Hyper-V Cluster Node

Auf den beiden Hyper-V Cluster Nodes ist jeweils die Microsoft Server 2008 R2 Enterprise Edition (SP1) installiert. Es wäre hier auch möglich den freien Hyper-V Server 2008 R2 SP1 zu benutzen, da beide die benötigten Failover-Cluster Funktionen bereitstellen. Auf das iSCSI Target des Storage- System wird mittels iSCSI Initiator über MPIO redundant zugegriffen.

Netzwerk

Alle Hosts sind mit mehreren Netzwerkschnittstellen mit einer Switch (in der Produktion sollten es mindestens zwei sein) verbunden. Das Management System nutzt hierbei vier Interface (Management, VM, iSCSI und iSCSI2) und die Cluster Nodes jeweils sechs Interface (Management, iSCSI, VM, Livemigration, CSV und iSCSi2). Das Netzwerk ist dabei wie in unserem Artikel Netzwerkkonfiguration im Hyper-V Cluster konfiguriert.

Kosten

Die ganze genutzte Konfiguration ist nicht ganz billig. Vorausgesetzt man hat die Softwarelizenzen oder benutzt Eval Versionen kostet das Equipment unter netto € 4.000. Man bekommt dafür:

1. drei sehr leise Powerworkstations mit je 16GB RAM, Core i5, 2x schnellen 120GB SSDs, 6 Intel GBit Ports

2. eine sehr leise HP Procurve 1810-24G 24 Port GBit Switch mit Kabeln

Fazit

Die Hardware bietet die Möglichkeit, sich mit dem Microsoft Hyper-V Cluster und den Produkten aus der neuen System Center 2012 Familie auseinander zu setzen. Das ist, betrachtet man die ganzen Neuerungen in den System Center 2012 Produkten, auch dringend notwendig. Starten Sie jetzt, damit Sie, wenn die nächste Version vom Windows Server herauskommt, gewappnet sind. Denn System Center 2012 und Windows 8 “neu lernen” ist so viel, da könnte man schon mal den Mut verlernen.

Hier sind noch einige Links damit man mit den Pre-Release und freien Eval Versionen starten kann:

Microsoft System Center 2012 Pre-Release Products

Windows Server 2008 R2 SP1 180 Testversion

Microsoft SQL Server 2008 R2 Testversion

Windows Automated Installation Kit (AIK) für Windows 7

Carsten Rachfahl
 

Dipl. Ing. Carsten Rachfahl ist seit mehr als 25 Jahren in der IT-Branche tätig. Er ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG und für den technischen Bereich verantwortlich.

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