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Videocast WS2012 Failovercluster mit SMB Storage

Failovercluster_auf_SMB_mPB

Nachdem ich im letzten Post “Videocast rund um Hyper-V auf SMB“ die neue Möglichkeit Virtuelle Computer auf einer ganz “normalen” WS2012 Freigaben zu legen schon vorgestellt habe, zeige ich in diesem Videocast wie man einen Failovercluster mit einem Windows Server 2012 Dateiserver einrichtet. Diese Möglichkeit VMs auf eine Freigabe zu legen ist von Microsoft, wenn Windows Server 2012 auf dem Hyper-V Host und dem Dateiserver eingesetzt wird, voll supportet und sogar wesentlich einfacher zu Installieren und zu Betreiben als klassischer Blockstorage (wie iSCSI oder Fibre Channel).

Einige Highlights aus dem ca. 27 minütigen Videocast:

  • Einrichtung eines zwei Knoten Failoverclusters
  • Einrichtung eines Datenfreigabezeugen (Quorum auf SMB)
  • Konfiguration der zwei 10GBit Netze für Management, SMB und Livemigration
  • VMs im Betrieb hochverfügbar machen
  • Pausieren eines Hosts und wie dabei alle Rollen livemigriert werden
  • Fortsetzen eines Hosts und Ausgleich der Rollen

Ein Wort zur Konfiguration: in dem Videocast verwenden wir zwei Dell PowerEdge R620 Gen12 Server als Hyper-V Hosts und einen Dell PowerEdge R720xd Gen12 Server als Dateiserver. Da diese Systeme mit 10GBit Ports bestück sind eignen diese sich wunderbar als ein kostengünstiges Virtualisierungs-Starter-Set. Wir werden in einem zukünftigen Blogpost diese Konfiguration detailiert beschreiben, so das man diese auch selber nachbauen kann.

Ich wünsche wie immer viel Spaß und viele Erkenntnisse beim Anschauen des Videocasts.

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Über den Autor: Dipl. Ing. Carsten Rachfahl ist seit mehr als 20 Jahren in der IT-Branche tätig. Er ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG und für den technischen Bereich verantwortlich.

7 Responses to “Videocast WS2012 Failovercluster mit SMB Storage”

  1. Andyt sagt:

    Hallo, wieder ein sehr interessantes Video, dass bei mir in der Firma aktuell gut passt. Wir überlegen in ein “Starterset” mit Hyper-V zu investieren. Bislang war ein klassischer Blockstorage geplant und da gibt es zurzeit doch einige Überlegungen da eine Änderung in der Kaufentscheidung durchzuführen. Bislang waren es jedoch Server mit mehreren 1 Gbit Ports. Ich nehme an, 10 Gbit wäre hierzu idealer, aber trotzdem nicht unbedingt notwendig?

    Was mich schon letztes besonders interessieren würde: gibt es die Möglichkeit diese “Benchmark” Server irgendwie zu beziehen?

  2. Jan Kappen sagt:

    Hallo Andy,
    10 GBit ist nicht absolut notwendig, es geht technisch auch mit 1 GBit-Karten. Bei SMB-Speicher in einem Cluster macht es dann Sinn mehrere 1 GBit-Karten zu verwenden, um die Multichannel-Kommunikation zu nutzen und somit den Durchsatz zu erhöhen. Du kannst uns gerne mal ansprechen und wir können uns über eine mögliche Konfiguration unterhalten.
    Zu deiner Frage mit der Benchmark-VM: Das System selbst können und dürfen wir nicht weitergeben, da es auf einem Windows-Betriebssystem beruht. Du kannst dir solch ein System allerdings recht einfach nachbauen, innerhalb der VM laufen die folgenden Tools:
    SQLIO zur Erzeugung von Last auf der Festplatte
    Prime95 zur Erzeugung von CPU-Last

    Das System wird per AutoLogon automatisch angemeldet, danach starten die Programme per Autostart. Mit den korrekten Parametern kann die VM nach dem Start direkt Last erzeugen, je mehr Kopien du hast desto mehr Last wird letztendlich erzeugt :)
    Gruß, Jan

  3. [...] Videocast WS2012 Failovercluster mit SMB Storage in German by Carsten Rachfahl [...]

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