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Hyper-V Server 2008 R2 Netzwerk- und Cluster-Konfiguration

Der Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ist für mich einen faszinierende komplett Version des Microsoft Windows Server 2008 R2. Mit Ihm kann man einem der Enterprise Version in nichts nachstehenden, 16 Knoten umfassenden Cluster incl. der begehrten Livemigration aufbauen. Und das Beste: für sage und schreibe 0 Euro! Richtig er kostet nichts! Aber warum wird der Hyper-V Server 2008 R2 dann so selten eingesetzt?

Meiner Meinung nach hat das drei Gründe:

  1. Ganz einfach – viele kennen diese Variante der Windows Server 2008 R2 schlicht und ergreifend nicht.
  2. Windows Administratoren haben die grafischen Tools von Windows schätzen und lieben gelernt. Deswegen mögen Sie ein System mit einer so minimalistischen Oberfläche nicht.
  3. Wer sich dann mit dem Hyper-V Server 2008 R2 beschäftigt stellt relativ schnell fest, dass die Konfiguration wenn man dann wirklich ein Cluster einsetzen möchte gar nicht so einfach ist.

Dieser Artikel soll in allen drei Fällen helfen. Man lernen den Hyper-V Server 2008 R2 kennen, ich zeige Ihnen wir man das System grafisch verwalten kann und wir konfigurieren einen kompletten Failover-Cluster. Dieser Cluster wird dabei nach unseren “Bestpractices” konfiguriert und steht damit in nichts der Vollinstallation nach. Im Gegenteil: die Core Edition hat noch den Vorteil, dass Sie wesentlich weniger Komponenten beinhaltet und damit viel weniger Patche benötigt. Das erhöht die Stabilität und verringert die Anzahl der Bootszenarien!

Deswegen zeige ich in diesem Blogartikel, wie man den Hyper-V Server 2008 R2 SP1 im Cluster installiert und zwar auf den Schulungssystemen aus unseren Hyper-V Powerkurs. Also los und bitte etwas Geduld mitbringen, der Blogartikel ist etwas “länglich”.

Hyper-V im Failover-Cluster, Cluster Shared Volumes, das Backup und der Redirected Mode

hyper-v-server-failover-cluster-backup-redirected-modeIn diesem Beitrag möchte ich näher auf das Thema Hyper-V im Failover-Clusterbetrieb und der Sicherung von hochverfügbaren VMs eingehen. In meinem Fall handelt es sich um vier Server, die als Cluster-Knoten zur Verfügung stehen. Auf diesen vier Knoten werden aktuell 21 VMs betrieben, alle liegen in einem “Freigegebenen Clustervolume” (CSV). Die Knoten sind jeweils mit sechs Netzwerkkarten bzw. Ports an unser Netzwerk angebunden, so wie in der folgenden Anleitung beschrieben: Netzwerkkonfiguration im Hyper-V Cluster. Als es nach der Einrichtung des Clusters an das Thema Backup der VMs ging, waren wir uns recht schnell einig, dass der System Center Data Protection Manager das Produkt unserer Wahl wird. Zum einen ist das Programm in der Lage Windows-VMs im laufenden Betrieb in einem Cluster zu sichern (das Windows Backup z.B. kann dies nicht), zum anderen schreibt der DPM nur die Änderungen seit der letzten Sicherung weg, so wird weniger Speicherplatz auf dem Backupserver benötigt, zum anderen können wir so unsere Backups länger aufbewahren.

Live-Migration eines Volume einer NetApp FAS6040 von einem Aggregat auf ein anderes

In diesem Artikel würde ich gerne die Migration mehrerer Volumes auf ein anderes Aggregat beschreiben. Aktuell existieren vier Volumes, die alle auf einem Shelf liegen, dieses Shelf ist zu einem Aggregat zusammengefasst. In dem Aggregat exisiteren vier Volumes, zwei dieser Volumes werden aktuell in einem Hyper-V-Cluster verwendet (CSV und Quorum). Ziel ist es, die vier Volumes auf ein neues Aggregat zu verschieben. Da dies im Betrieb und ohne Ausfall für die Hyper-V-Knoten geht, möchte ich diesem Weg hier einmal aufführen.

Hyper-V Community Event und Hyper-V.nu Event Videos

imageWir von der Hyper-v Community waren mal wieder aktiv und werden es in kürze auch wieder sein. Zuerst was war und dann was sein wird. Udo, Bene, Jan und Ich waren am 19. Januar auf dem Hyper-v.nu Treffen bei Microsoft in Amsterdam. Wenn wir schon alle nach Amsterdam reisen, dann muss es sich auch lohnen! und das hat es: es waren super Sprecher da und da alle Vorträge in Englisch gehalten wurden, haben wir Sie aufgezeichnet und im Internet bereitgestellt. Ihr findet einen kleinen Bericht von dem Event und die  Videos hier:  Unser Besuch auf dem Hyper-V.nu Treffen in Amsterdam.

imageUnd was kommt? Unsern nächstes Community Treffen steht am 21. Februar vor der Tür. Und der Knaller wir können es bei Microsoft in Unterschleißheim halten. Da ich momentan mit Microsoft durch die Republik reise und wir das IT-Camp DataCenter und Virtualisierung abhalten, nutzen wir die Möglichkeit und werden auf dem Community Treffen Nachmittags das IT-Camp Virtualisierung halten und danach noch locker über unser Lieblingsthema philosophieren. Wenn das Treffen interessiert hier geht’s zur Anmeldung: drittes Hyper-V Community Treffen am 21. Februar bei Microsoft in Unterschleißheim

Die Nutzung von Differenzierenden VHDs mit Hyper-V

differenzierende-vhdsDa ich zur Vorbereitung eines weiteren Blogartikels mehrere VMs benötige, die alle eine gleichartige Grundinstallation haben, verbinde ich diese Installation mit der Nutzung von differenzierenden VHDs, um dieses Verfahren in diesem Artikel zu beschreiben. Differenzierende VHDs sind virtuelle Festplatten, in denen ausschließlich die Änderungen geschrieben werden, der Grundbestand liegt in einer eigenen VHD. Diese VHD ist einmalig und immer gleich, diese Art von Verfahren funktioniert, weil auf die Basis-VHD nur lesend zugegriffen wird. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist man in der Lage, mehrere Dutzend VMs bereitzustellen, die dann aber nicht pro VM jeweils die volle Größe nutzen, sondern immer nur die Änderungen speichern. Ausgehend von dem Ziel, 50 VMs mit Windows 7 bereitzustellen, hätten wir auf unserem Hyper-V Host einmal die ~10 GB an Daten liegen, nach dem Hinzufügen aller 50 VMs zur Domäne sind auf dem Server pro VM weitere 600 MB in Nutzung. Mit einer dynamisch erweiterbaren VHD pro VM und ohne Nutzung von differenzierenden VHDs würde diese Installation 50 x 10 GB = 500 GB benötigen. Wenn die VMs jeweils mit differenzierenden VHDs eingerichtet sind, wird 1 x 10 GB + 50 x 100 MB = 15 GB benötigt. Wir sparen uns auf unserem Host somit über 95% an Speicherplatz. Wie die Einrichtung und Nutzung funktioniert, möchte ich nun in dem folgenden Artikel beschreiben.

Virtualisierung mit dem Small Business Server 2011

In letzter Zeit erreichen uns einige Anfragen, ob man mit einem Small Business Server 2011 (SBS) die Virtualisierung, sprich Hyper-V, nutzen kann. Beim Small Business Server 2008 war die Rolle Hyper-V noch enthalten, in der Version 2011 ist sie nicht mehr verfügbar. Dies hat den Grund, das die Rolle Hyper-V mit dem Small Business Server selbst nicht genutzt werden soll (weder in der Version 2008, noch in der Version 2011). Um trotzdem Hyper-V nutzen zu können um so ggf. einen Hardware-Server zu sparen, gibt es drei Möglichkeiten:

Linux Kernel 3.3 unter Debian Squeeze kompilieren

Der Linux Kernel 3.3 ist als Release Candidate verfügbar, die wohl (für uns) wichtigste Änderung ist, dass die Hyper-V Treiber aus dem staging-Bereich raus sind und nun “in der Treiberecke” zu finden sind. Durch den Umstand, dass Microsoft offiziellen Support bietet, wurde dies möglich. Weitere Informationen zu den Neuerungen finden man auf der folgende Seite:

Heise.de – Kernel-Log: Funktionsumfang von Linux 3.3 steht

Da ich mich ja ganz gerne mit dem Thema Linux und Hyper-V beschäftige, hier eine kleine Anleitung zur Kompilierung des Kernels 3.3. Wie schon erwähnt, der Kernel ist noch in der Test-Phase. Das eine VM mit solch einem Kernel nicht produktiv genutzt werden sollte ist ja eigentlich klar ;)

Update 04.04.12: Der Kernel 3.3 ist final draußen, ein eigener Artikel mit den integrierten Beschreibungen aus den Kommentaren hier findet ihr hier: Linux Kernel 3.3 final unter Debian Squeeze kompilieren

Microsoft Virtualisierungs Podcast Folge 17: das Jahr der Microsoft Private Cloud

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Microsoft_Virtualisierungs_Podcast_Folge_17-Warum_wird_2012_das_Jahr_der_Microsoft_Private_Cloud-kl (3)2012 wird das Jahr der Microsoft Private Cloud! Warum? Erstens kommt Windows 8 mit einer Hyper-V Version die es in sich hat! Zweitens werden alle System Center Produkte in einer neuen Versionen auf die IT Welt losgelassen. Das heißt die Karten werden komplett neu gemischt! Auch bei uns hat das Jahr gleich mit einem Knall begonnen! Neugierig? Dann hört mal rein in den Podcast denn hier erzähle ich euch  was ich meine. Zusätzlich zu diesen beiden Themen, habe ich natürlich wieder Links auf Artikel und Videos und eine Menge Veranstaltungstipps.

Ich wünsche euch beim Zuhören viele Erkenntnisse und soviel Spaß, wie ich beim Zusammentragen der Infos hatte.

Shownotes:

Links, News und Videos (ab 1:00)