Whitepaper: Die perfekte Hyper-V Installation | Hyper-V Server Blog

Whitepaper: Die perfekte Hyper-V Installation

Der Aufbau und der Betrieb eines oder mehrerer Hyper-V Systeme ist im Prinzip recht einfach. Man installiert das Grundsystem, legt mehrere Maschinen an und hat seine virtuelle Umgebung. Hört sich recht einfach an. Problematisch wird es dann nur, wenn man im Laufe der Zeit merkt das die Systeme doch nicht so performant laufen wie in der Testphase, das nach Inbetriebnahme doch noch Änderungen gemacht werden müssten, oder das man irgendwann Fehlermeldungen bekommt, die während der Implementierung nicht auftauchten.

Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht und eine kleine Dokumentation geschrieben, die ein gewissen Grundwissen vermittelt und beschreibt, welche manchmal unscheinbaren Dinge für die Erfolg oder Mißerfolg einer Hyper-V Installation verantwortlich sein können. Das Dokument beschreibt, wie wir unsere Projekte durchführen, an welche Dinge wir denken und welche Erfahrungen wir im Laufe der Zeit gewonnen haben. Das Dokument umfasst 14 Seiten und umreisst nahezu die komplette Grundeinrichtung, ausgehend von einer Non-Enterprise-Umgebung, da dort wie in dem Dokument schon beschrieben komplett andere Spielregeln gelten.

Ich hoffe mit dem Dokument dem ein oder anderen eine andere Sichtweise auf die Dinge zu geben und ihn vor potentiellen Problemen zu bewahren. Kommentare, Lob und Kritik sind gerne gesehen, hierzu steht ein Threat in unserem neuen Forum zur Verfügung: forum.hyper-v-server.de

Download des Whitepapers: Die perfekte Hyper-V Installation

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitete bis August 2018 bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Seit September 2018 arbeitet er als Senior Netzwerk- und Systemadministrator bei einem großen mittelständischen Unternehmen im schönen Sauerland. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Seit 2015 wird Jan Kappen im Bereich "File System Storage" bzw. "Cloud & Datacenter Management" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

  • Frank sagt:

    Zu Punkt Festplatten_3:
    “Die nächstgrößere Art des Speichers wäre ein SAN oder ein iSCSI-Target, letzteres erreicht allerdings nicht die I/O-Zahl eines SANs. Weitere Argumente gegen den Einsatz eines SANs sind meist der Kosten- und Nutzen-Faktor. Wir selbst haben noch keine Installation mit einem SAN gemacht, und können von daher nicht aus Erfahrung sprechen.”

    Das schlichtweg falsch: iSCSI ist auch SAN und der Begriff iSCSI sagt noch gar nichts über eine I/O-Zahl aus.

  • Frank sagt:

    Kommentare werden gelöscht, anstatt eigene Texte zu korrigieren?

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Frank,
    es werden keine Kommentare gelöscht, sie müssen nur manuell freigegeben werden.
    Die Aussage ist von Anfang 2010, d.h. schon eine Weile her. Wenn ich diese eine Stelle korrigiere, müsste ich das komplette Dokument anpassen, da durch den technischen Fortschritt innerhalb der drei Jahre sich nahezu alle Spielregeln “von damals” geändert haben.
    Gruß, Jan

  • Hallo Jan,

    vielen Dank für dieses Whitepaper. Seit der Veröffentlichung hat sich jedoch zumindest technisch einiges getan. Es wäre schön wenn Du das Paper auf den aktuellen, technischen Stand bringst. Gerade Hardware-seitig möchte ich auch etwas ergänzen:

    Prozessor(en)

    Hier könnte man erwähnen, dass die neuen Intel E5-2600v3 Prozessoren mit dem „Noisy Neighbor Management” und den “Extended Page Table (EPT) Access/Dirty (A/D) Bits” zwei sehr nützliche Features speziell für virtuelle Infrastrukturen mitbringen.

    Festplatten / RAID-Controller

    Inzwischen sind SSDs aufgrund ihrer hohen IOPs in manchen Fällen sogar wirtschaftlicher als herkömmliche Festplatten. In bestimmten Umgebungen könnte es sich zudem lohnen SSD-Caching zu betreiben.

    Thema RAID und Partitionierung

    Es sollte noch erwähnt werden, dass die gewählte Stripe Size eine nicht unerhebliche Rolle bei der späteren Performance spielen kann.

    Ich erlebe es auch immer wieder, dass Kunden einen Exchange-Server sowie SQL-Server und vielleicht sogar noch einen DC auf dem gleichen RAID-Volumen virtualisieren (bzw. das Volumen nicht entsprechend performant auslegen) um sich dann später über geringe IO-Leistung wundern, “es sind ja schließlich alles unterschiedliche VMs”.

    Ansonsten habt Ihr hier einen sehr schönen Themen-Blog aufgebaut ;-)

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