Videocast Serie über den Scale-Out Fileserver - Hyper-V Server Blog

Videocast Serie über den Scale-Out Fileserver

Momentan beschäftigt mich SMB 3.0 und speziell der Scale-Out Fileserver fast mehr als Hyper-V. Die Frage ist warum das so ist?

Nun der Scale-Out Fileserver bietet die Möglichkeit mit ganz “normaler” Server Hardware ein hochverfügbares Storagesystem zu bauen, das jeder Windows Administrator mit geringen Lernaufwand verstehen und auch administrieren kann. Zusätzlich ermöglicht es durch die großartigen Features im SMB 3.0 Protokoll Hyper-V Host, egal ob Standalone oder im Cluster, eine höchstperformate Anbindung an dieses Storagesystem.

Deshalb habe ich eine vierteilige Videocast Serie gedreht, die den Scale-Out Fileserver von der Installation bis zum Betrieb und Failover Fall zeigt. Aber nun zu den einzelnen Videocasts:

Scale-Out Teil1-thumb

Der Scale-Out Fileserver ist eine Rolle im Failovercluster. Deswegen sehen Sie in Teil 1 wie man den die Basis bildenden Failover Cluster einrichtet. Es ist dabei zu beachten, das der Scale-Out Filerserver andere Anforderungen speziell im Netzwerkbereich hat, als der Failover Cluster für Hyper-V.

 

 

Scale-Out Teil2-thumb

Da unser Scale-Out Filserver nicht auf iSCSI oder Fibre Channel Storage als Datenspeicher zurückgreift sondern die Daten auf “normale” SAS Festplatten in JBODs speichert, sehen Sie in Teil 2 der Videoserie wie man diese Storage Spaces einrichtet. Und zwar so das die Daten gespiegelt werden und mit Hilfe der “Enclosure Awarenes”  immer in zwei unterschiedlichen JBODs liegen.

 

 

Scale-Out Teil3-thumb

In Teil 3 kümmern wir uns schließlich um die Datenträger und das Quorum und installieren schließlich die Scale-Out Fileserver Rolle. Nach der Konfiguration benutzen wir den Freigabe Wizard und konfigurieren zwei Shares für das Platzieren von Serveranwendungen wie Hyper-V Virtuellen Maschinen.

 

 

Scale-Out Teil4-thumb

Im letzten Teil spielen wir schließlich etwas mit dem Scale-Out Fileserver herum. Wir sehen uns an wie Virtuelle Computer die auf Hyper-V Hosts laufen auf die Shares zugreifen. Wir verschieben den Zugriff von einem Scale-Out Fileserver Node geplant zu dem Anderen und schalten zum Schluss auch einen Node über den aktiv zugegriffen wird aus.

Carsten Rachfahl
 

Dipl. Ing. Carsten Rachfahl ist seit mehr als 25 Jahren in der IT-Branche tätig. Er ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG und für den technischen Bereich verantwortlich.

  • HaWa sagt:

    DANKE für die Mühe und den Aufwand der dahinter steht!

  • Eine perfekte Anleitung! Danke für die Arbeit. Könnten Sie vielleicht nochmal kurz erklären, wie die einzelnen Fileserver im Cluster mit den Enclosures / JBODs verbunden sind?

  • Hallo Herr Dernbach,

    jeder Server wird mit jedem Enclosure verbunden, so das jeder Server jede Platte „sehen kann“. Wenn die Bandbreite nicht reicht (z.B. bei einer reinen SSD Implementation) können auch von einem Server mehrere SAS Verbindungen zum gleichen JBOD realisiert werden, dieses bedingt dann aber die Konfiguration von MPIO.

    Gruß Carsten Rachfahl

  • Krieger sagt:

    Hallo,

    tolle Anleitung, besten Dank für die Arbeit.
    Welche Enclosures und welche HBA wurden hier genau verwendet?

    Besten Dank

  • Hallo Krieger,

    die HBAs sind von LSI 9207e und die Enclosure von Data-One.

    Gruß Carsten Rachfahl

  • Steffen S. sagt:

    Hallo Herr Rachfahl,

    tolle Videoserie. Danke dafür. Für mich stellt sich noch die Verständnisfrage, wie ich eine Storage HA mit dem SOFS hinbekomme. Ich denke da an Produkte, die Datacore, die einen aktiv-aktiv HA Storage erzeugen.

    Wie würde ich den Inhalt des z.B. DAS-Storages eines SOFS-Cluster-nodes jeweils an den Storage des anderen konsistens gespielt bekommen? Die Storagevirtualisierung verliert ja wieder ihren Scharm, wenn ich intelligenten Storage an die SOFS-Nodes bauen müsste.

    Vielen Dank

    Grüße

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo,
    Sie können mit mehreren JBODs eine Spiegelung der Daten über mehrere JBODs erreichen. Eine Spiegelung der Daten in einen anderen Standort oder in ein anderes SOFS ist nicht möglich. Hier könnte z.B. Hyper-V Replica verwendet werden, um alle 30 Sekunden die VMs von Cluster A in Cluster B zu replizieren.
    Gruß, Jan

  • noname sagt:

    gutes Video.
    Wenn ich das richtig verstanden habe wurde zwei Jbod Systeme an beide Fileserver angeschlossen.
    – Warum muss jeder Fileserver alle Disks sehen?
    – Ich dachte die Daten werden durch Windows Server 2012 gespiegelt?
    – In wie weit ist die Konsistenz bei einem Ausfall gegeben, d.h. wie schnell werden die Daten gespiegelt?
    – Könnte man die Läsung auch mit ein einziges Jbod System sinnvoll aufbauen? Schließlich hat das Jbod System ja keine Software und kaum Komponenten die ausfallen könnten.

  • ebfrb sagt:

    Hallo,

    super Video,

    ich bin etwas verwirrt.
    Hier: http://social.technet.microsoft.com/wiki/contents/articles/11382.storage-spaces-frequently-asked-questions-faq.aspx#Enclosure_Awareness_Support_Tolerating_an_Entire_Enclosure_Failing

    steht, dass bei zwei JBODs nur eine einzige Festplatte ausfallen darf?!
    Wozu dann das EnclosureAware Mirroring?!

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