Der Hyper-V-Server.de FastTrack November 2011 – Hochverfügbarkeit mit Hyper-V muss nicht teuer sein - Hyper-V Server Blog
  • Home
  • Aktuelles

Der Hyper-V-Server.de FastTrack November 2011 – Hochverfügbarkeit mit Hyper-V muss nicht teuer sein

Um in die Virtualisierung mit Hyper-V einzusteigen, braucht es nicht viel. Ein Server oder ein PC mit passender Hardware und ein bisschen Festplattenspeicher reicht in der Regel aus, um mit Hyper-V zu beginnen. Wenn man die Virtualisierung dann aber für Produktiv-Systeme in Betracht zieht, rückt schnell die Thematik der Verfügbarkeit in den Vordergrund. Wir haben bereits mit einigen Kunden gesprochen, die gerne ein Hyper-V Cluster bei sich betreiben würden um eine Hochverfügbarkeit zu erreichen. Oft wird das Thema ‘Hochverfügbar’ allerdings sofort mit enorm hohen Kosten verbunden, da teurer und performanter Speicherplatz benötigt wird. Da dies nicht unbedingt der Fall sein muss haben wir uns einen Hyper-V-Server.de FastTrack überlegt, d.h. ein Hard- und Software-Bundle inkl. einem SAN-Storage, der alles beinhaltet um mit der hochverfügbaren Virtualisierung zu beginnen.

Der Aufbau des FastTrack sieht wie folgt aus:

hyper-v-server.de-fasttrack

Enthalten sind zwei Hyper-V Hosts, die diverse virtuelle Maschinen betreiben. Wir haben als Beispiel einen Exchange Server, einen SQL Server, einen SharePoint Server sowie einen Domänencontroller genommen. Die beiden Hosts sind mit jeweils einer Switch verbunden, die wiederum eine Verbindung zum SAN hält. Im oberen Teil des Bildes ist ein weiterer Server vorhanden, ein Backup- und Verwaltungsserver. Hier wird ein System Center Virtual Machine Manager, ein System Center Data Protection Manager sowie ein weiterer Domänencontroller betrieben.

Das komplette Bundle inkl. der weiter unten beschriebenen Hard- und Software sowie der Dienstleistung können wir zu einem Gesamtpreis von

32.500 € netto

anbieten.

Falls Sie interessiert sind, hier nun eine Auflistung der einzelnen Server, Lizenzen und Komponenten, die in dem FastTrack enthalten sind:

Hyper-V Hosts

imageZwei HP DL380 G7 mit jeweils zwei Intel Xeon E5649 CPUs (6-core/2.53GHz/12MB/80W), 24 GB DDR3 RDIMM RAM, zwei 146GB 15k 2.5” SFF SAS HDDs, einem P410i Controller mit 512MB FBWC, zwei 460W Netzteile, acht 1GBit-Netzwerkports und 36 Monaten HP Vor-Ort-Garantie (Next Business Day).

Das System benötigt nur zwei Festplatten für das Betriebssystem, die Daten der virtuellen Server liegen auf dem SAN. Der Server hat vier GBit-Ports auf dem Mainboard, vier weitere Ports werden durch eine Quad-Port-Karte hinzugefügt, damit ausreichend Anschlüsse für die Cluster-Konfiguration zur Verfügung stehen.

Management Server

imageEin HP DL180 G6 mit einer Intel Xeon E5620 CPU (4-core/2.4GHz/12MB/80W), 16GB DDR3 RDIMM RAM, zwei 300GB 15k 3.5” SAS HDDs sowie vier 2TB 7.2k 3.5” SATA HDDs, zwei 460W Netzteile, zwei GBit-Netzwerkports und 36 Monaten HP Vor-Ort-Garantie (Next Business Day).

Die 300GB sind für die Windows-Installation sowie für die beiden VMs des Domänencontroller und des Virtual Machine Managers. Der restliche Speicherplatz wird für den Data Protection Manager genutzt, damit die Backup2Disk-Daten hier abgelegt werden können.

iSCSI-SAN

imageAls Netzwerkspeicher kommt eine HP P2000 G3 mit iSCSI zum Einsatz. Das Gerät hat zwei iSCSI-Controller und Platz für 24 2.5” Festplatten, zwölf 300GB 10k SFF HDDs sind bereits verbaut. Somit stehen insgesamt 3.6TB Speicherplatz zur Verfügung.

 

Netzwerk

Ebenfalls in diesem Bundle enthalten sind zwei HP-Switche V1810-24G mit jeweils 24 Anschlüssen sowie ein kompletter Netzwerkkabel-Satz in unterschiedlichen Farben. Wir haben uns ein System überlegt bei dem jedes Netzwerk des Clusters eine eigene Farbe hat, damit man schon an der physikalischen Verkabelung erkennen kann, um welches Netzwerk es sich handelt.

Lizenzen

An Lizenzen sind in unserem FastTrack für die Hyper-V Hosts zwei Windows Server 2008 R2 Datacenter 2CPU in der System Builder-Variante enthalten sowie ein Windows Server 2008 R2 Enterprise mit zehn CALs, ebenfalls in der System Builder-Variante. Diese Lizenz ist für den Management-Server, somit sind die beiden virtuellen Maschinen für den Virtual Machine Manager und den Domänencontroller ebenfalls korrekt lizenziert.

Für das Management wird eine System Center Virtual Machine Manager Workgroup-Lizenz mitgeliefert sowie zwei System Center Data Protection Manager Enterprise-Lizenzen, um die virtuellen Server im Cluster zu sichern.

Dienstleistung

Dieses Bundle enthält nicht nur die Hardware und die Lizenzen, zusätzlich sind drei Manntage Dienstleistung (innerhalb Deutschlands) inkl. Übernachtung und Anreise enthalten. Der Aufbau des Clusters wird wenn gewünscht in einer Art Workshop gestaltet, so das schon während der Installation möglichst viel Know-how übermittelt wird. Ziel der Installation ist die Inbetriebnahme eines Hyper-V Clusters, die Installation von ein oder zwei VMs sowie die Schulung der Techniker vor Ort.

 

Da wir wissen das keine Umgebung einer zweiten ähnelt wissen wir auch, dass wir kein “Passt-Überall”-Bundle anbieten und zusammenstellen können. Ziel dieses FastTracks ist es, eine Grundkonfiguration zu haben, die als Einstieg in die Welt der Virtualisierung dient und die eine solide, performante und kostengünstige Hochverfügbarkeitslösung präsentiert. Falls Sie weitere Fragen bzgl. der technischen Daten haben stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Natürlich sind auch gerne bereit, an Hand dieser Aufstellung ein individuellen Angebot für Sie zu erstellen, dass exakt Ihren Wünschen entspricht. Dies kann entweder weitere Komponenten enthalten (Software Assurance für die Lizenzen, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, eine Backup-to-Tape-Lösung usw.) oder Sie haben bereits Lizenzen, die dann natürlich nicht doppelt angeschafft werden müssen. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite, sei es in der Planungs-, in der Verkaufs- oder in der Implementierungsphase. Nutzen Sie dazu die Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder per Email

image

image

 

 

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitete bis August 2018 bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Seit September 2018 arbeitet er als Senior Netzwerk- und Systemadministrator bei einem großen mittelständischen Unternehmen im schönen Sauerland. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Seit 2015 wird Jan Kappen im Bereich "File System Storage" bzw. "Cloud & Datacenter Management" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

  • Nice configuration ! We use the same configuration for Single Hypervisor and for Microsoft DPM 2010.
    Working great and fast.
    Kind regards, James van den Berg

  • RH sagt:

    Was mir persönlich in der Grafik fehlt ist der physikalische Domänencontroller. Nur virtuell würde ich die nicht betreiben wollen, aber das ist sicher Geschmackssache :)
    Ansonsten schöne Konfig für relativ erschwinglichen Preis.

  • Jan Kappen sagt:

    Uns ging es darum, mit möglichst geringen Kosten ein Komplett-Szenario zu entwickeln. Natürlich lässt sich diese Start-Konfiguration beliebig erweitern und anpassen, ein physikalischer DC kostet halt wieder Geld und wird nicht zum Betrieb unbedingt benötigt. In der Regel beginnt die EDV ja auch nicht mit einem Hyper-V Cluster, von daher ist die Hardware für einen physikalischen DC evtl. auch vorhanden :)
    Gruß, Jan

  • Michael sagt:

    Sehe ich das richtig, dass dann auf dem Managementserver der DPM und die Hyper-V Rolle laufen und 2 VMs (1x AD und 1x VMM) ?

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Michael,
    das ist korrekt.
    Gruß, Jan

  • Gernot sagt:

    Mit System Center 2012 ist es leider nicht mehr so erschwinglich bzw. geht es da dann bei Kleinkunden über das Ziel hinaus!
    Ist ihnen bekannt wie es da mit System Center Essentials + DPM weitergeht?

  • >