Wie erhält man die Microsoft Storage Spaces Autotiering Statistiken? | Hyper-V Server Blog

Wie erhält man die Microsoft Storage Spaces Autotiering Statistiken?

Vorlage-Button-WinServ2012R2Wer Microsoft Windows Server 2012 R2 mit Storage Spaces und Autotiering einsetzt, dem stellt sich meist eine Frage: Ist mein Autotiering effizient und habe ich genügend SSDs?

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten genau diese Informationen zu erhalten, allerdings nicht mal eben so. Diese werden nämlich nach jedem Autotiering Durchgang (standardmäßig passiert das um 1 Uhr Morgens per Task Sheduler) ausgegeben. Dummerweise werden diese Ergebnisse aber nirgendwo gespeichert.

Deswegen habe ich ein PowerShell Script für uns geschrieben, das die Ergebnisse des Autotiering Laufs jeweils ans Ende einer Logdatei schreibt und es auf Wunsch auch vermailt.

Im Folgenden findet Ihr die Version 1.1 des Scripts und meine Erklärung zur Installation:

image1. Download des Scripts und unter z.B.: C:\Tools speichern.

2. Testen des Scripts, indem man es in einer administrativen Shell ausführt.

3. Rufen Sie den Task Schedulers auf. Ein Weg diesen aufzurufen ist das Drücken der “Windows Taste”und der Eingabe von Task Scheduler im Suchfeld.

4. Im sich öffnenden “Task Scheduler” klickt man im unteren Bereich Active Taska auf  “Storage Tiers Optimization”.

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image5. Man klickt mit der rechten Maustaste auf den ausgewählten Task “Storge Tiers Optimization” und wählt den Menüeintrag “Properties” aus.

 

6. Im sich darauf öffnenden Dialog wählt man den Punkt “Actions” aus und klickt dann auf “Edit” um den Task zu modifizieren.

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7. Im Dialog “Edit Action” modifiziert man die die Einträge “Program/Script” und “Add arguments” wie folgt:

  • “Program/Script” : C:\Windows\System32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe
  • “add arguments”: C:\Tools\Autotiering.ps1

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Nach der Bestätigung mit “OK” wird nur der Autotering-Vorgang in eine Logdatei unter C:\Windows\LOGS\Autotiering.log” protokolliert.

Optional kann man die Ergebnisse jeder Tiering Optimierung auch vermailen. Dazu sind folgende Schritte nötig:

1. Man entfernt im Script die Kommentare vor den Variablen $SMTPServer, $FromMail und $ToMail und passt diese an seine Umgebung an.

2. im “Task Scheduler” muss man den User unter dem der “Storage Tiers Optimization” Task läuft auf einen Benutzer setzen der Domain Admin ist und das recht hat zu mailen:

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Fertig. Jetzt findet man unter C:\Windows\Logs\Autotiering.log” ein fortlaufendes Log in dem die Ergebnisse des Autotiering Jobs festgehalten sind und wenn man möchte bekommt man jeden Tag eine Mail mit den Ergebnissen zugesandt.

Beispielausgabe des Scripts:

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Carsten Rachfahl
 

Dipl. Ing. Carsten Rachfahl ist seit mehr als 25 Jahren in der IT-Branche tätig. Er ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG und für den technischen Bereich verantwortlich.

  • Peter sagt:

    Hallo,

    Danke für die fortwährend tollen Infos.
    Macht es sinn Storage Spaces mit Auto Tiering und Dedublication zu betreiben ? Nutzen Sie Externe JBODS oder auch DAS Storage ?
    Haben Sie die Möglichkeit (Auto Tiered) Storage Spaces gegen ein klassisches Raid 10 mit SSD Cache zu testen (z.b. an LSI Controllern) ?

    Danke
    Mfg Peter Hein

  • Hallo Herr Heine,

    Deduplication und StorageTiering sind momentan von Microsoft nur für ein Scenario supportet: Virtual Desktop Infrastructor. Alle anderen VMs darf man wenn man im Supportbereich bleiben möchte nicht deduplizieren.

    Wir nutzen primär externe JBODs da meistens in den Servern die Backplains an einem RAID Controller angeschlossen sind und das kein unterstütztes Scenario ist.

    In der Tat testen wir gerade den LSI Synchro als HA Lösung (wobei der in keiner weise Klassisch ist :-) ) Blogpost wird folgt.

    Gruß Carsten Rachfahl

  • Stefan sagt:

    Hallo

    Sie schreiben:
    >Wir nutzen primär externe JBODs da meistens in den Servern die Backplains >an einem RAID Controller angeschlossen sind und das kein unterstütztes >Scenario ist.

    Ups… Wir setzen das so ein. Gibt es hierzu bereits negative Erfahrungen oder wird es “lediglich” nur nicht unterstützt?
    Damit wir StorageTiering so nutzen konnten, haben wir jede einzelne Platte, als eigenen Array definiert. Die Plattenkennung mussten wir dann noch auf HDD und SSD anpassen und dann konnten wir Tiering konfigurieren.

    Gruss
    Stefan

  • Hi Stefan,

    Technischer mag es gehen oder besser den Anschein haben zugehen, es ist aber:

    1. Nicht unterstützt! Nur SAS, SATA und USB sind unterstützt
    2. Wir haben schon von Problemen gehört

    Vorschlag ersetz den Raidconrtoller durch einen SAS-Controller und alles ist.

    Gruß Carsten

  • […] Here are the links to the mentioned Autotiering.ps1 script and the explaining blog post (in […]

  • Jan sagt:

    Hallo,
    kann man das Script so auch unter Windows Server 2016 verwenden?
    Gruß
    Jan

  • Jan Kappen sagt:

    Hi,
    nein es muss eine Anpassung der Syntax gemacht werden. Unter 2016 ist der Aufruf der defrag.exe mit mehr Parametern ausgestattet. Diese einfach kopieren und in dem Skript ersetzen.
    Gruß, Jan

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