Veeam Endpoint Backup zur Sicherung von Endgeräten - Hyper-V Server Blog

Veeam Endpoint Backup zur Sicherung von Endgeräten

Vor ein paar Monaten hat Veeam das erste Mal eine Beta-Version von Veeam Endpoint Backup herausgebracht. Diese kostenfreie Variante von Veeam ist für Endgeräte gedacht, die mit Hilfe dieser Software gesichert werden können. Die Software selbst ist und bleibt (laut Aussage von Veeam) kostenfrei. Die Verwendung ist sehr einfach, wenn Sie bereits Veeam kennen ist der Aufbau der Software bereits bekannt und sollte Sie vor keine Hindernisse stellen. Für alle, die das Produkt noch nicht kennen, ist die Anwendung aber auch kein Problem. Wir zeigen hier kurz einmal den Einstieg nach der Installation und die Möglichkeiten, die sich mit der Software auftun.

Die Installation

Sie müssen sich die Software erst einmal besorgen, dies geschickt über die Seite http://www.veeam.com/endpoint-backup-free.html Nach dem Download bekommen Sie ein knapp 170 MB großes Paket, welches entpackt und installiert werden muss. Sie müssen nur die AGBs abnicken, dann beginnt direkt die Installation.

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Nach der erfolgreichen Installation werden Sie nach einem USB-Laufwerk gefragt. Falls Sie z.B. auf ein Netzlaufwerk sichern möchten, können Sie dies im späteren Verlauf einstellen.

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Nun startet (auf Wunsch) ein Assistent, der Ihnen ein Wiederherstellungsmedium erstellt, mit dem Sie z.B. Ihre Windows-Installation wiederherstellen können.

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Die Einrichtung

Nach der erfolgreichen Installation können Sie über das Veeam Control Panel einen neuen Backup- oder Restore-Job einrichten.

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Sie können zwischen einem Komplett-Backup, ausgewählten Volumes oder einem Datei-Backup wählen.

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Als Ziel des Backups können Sie ein lokales Laufwerk, ein Netzlaufwerk oder auch ein Veeam B & R Repository verwenden, wenn Sie bereits die volle Version Version von Veeam im Einsatz haben.

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In meinem Fall habe ich “Shared Folder” gewählt, im nächsten Schritt muss ich dann den Pfad sowie die Anmeldedaten eingeben.

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Nun kann man einstellen, wann diese Sicherung läuft. Besonders nett ist hier die Option “When Backup Target is connected”. Steckt man z.B. eine USB-Festplatte an, erkennt Veeam dies und beginnt mit der Sicherung.

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Ist der Job eingerichtet, beginnt nun automatisch oder bei Bedarf ein Backup-Job. Für weitere Informationen oder Fragen gibt es im Veeam-Forum eine eigene Rubrik für die Endpoint Backup-Lösung: forums.veeam.com

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitete bis August 2018 bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Seit September 2018 arbeitet er als Senior Netzwerk- und Systemadministrator bei einem großen mittelständischen Unternehmen im schönen Sauerland. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Seit 2015 wird Jan Kappen im Bereich "File System Storage" bzw. "Cloud & Datacenter Management" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

  • Manfred sagt:

    Hallo Jan,

    kann man Veeam Endpoint Backup zum Sichern eines Hyper-V 2012 R2 Failoverclusters (3 Nodes mit CSV) verwenden?
    Falls es mit Veeam Endpoint nicht funktioniert, welche Alternativen gibt es dann?
    Anwendung wäre z. B. wenn durch ein Update das Cluster nicht mehr funktioniert und dieses dadurch wiederhergestellt werden muss.
    Kann/soll man den Ordner C:\CluserStorage vom Backup ausschließen (VMs werden mit Veeam Backup Essential gesichert) und wird der Ordner bei einer Wiederherstellung automatisch wieder gemappt, oder wie ist hier vorzugehen?

    Gruß,
    Manfred

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Manfred,
    keine Ahnung ob man das machen kann, ich denke schon, wir sichern die Hyper-V Cluster Knoten in der Regel aber nicht, da dort nahezu nichts drauf ist, was nicht „mal eben“ wieder neu installiert werden kann. Durch das Failover Cluster steht noch mindestens ein weiterer Knoten zur Verfügung, so das die Neuinstallation (was extrem selten ist, da sind eher Hardware-Ausfälle wahrscheinlich) recht entspannt gemacht werden kann, ohne das es zu einer Downtime der Produktiv-Umgebung kommt.
    Gruß, Jan

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