System Center Virtual Machine Manager - Unknown error (0x80041001) | Hyper-V Server Blog

System Center Virtual Machine Manager – Unknown error (0x80041001)

Bei bestimmten Aktionen kommt im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) diese Fehlermeldung:[singlepic id=218 w=160 h=120 float=]

Fehler (2912)
Interner Fehler beim Kontaktieren eines Agents auf dem Server “hyperv1.it-solutions.de”.
(Unknown error (0x80041001))

Empfohlene Aktion
Stellen Sie sicher, dass der Agent installiert ist und ausgeführt wird. Stellen Sie sicher, dass der WS-Verwaltungsdienst installiert ist und ausgeführt wird, und starten Sie dann den Agent neu.

Nach Überprüfung der Dienste und kurzem Überlegen sind wir dann auf die Firewall als mögliche Fehlerquelle gekommen, was sich letztendlich auch als richtig erwiesen hat. Wie in den Screenshots erkennbar, gibt es auch spezielle Ausnahmen, die aktiviert werden müssen.

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitete bis August 2018 bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Seit September 2018 arbeitet er als Senior Netzwerk- und Systemadministrator bei einem großen mittelständischen Unternehmen im schönen Sauerland. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure. Seit 2015 wird Jan Kappen im Bereich "File System Storage" bzw. "Cloud & Datacenter Management" für seine Expertise und seine Community-Arbeit mit dem MVP Award von Microsoft ausgezeichnet.

  • Marcus Trudrung sagt:

    Hallo Herr Kappen,

    ich habe auch das von Ihnen beschriebene Problem. Leider nutzt es bei mir nichts die Ausnahme in der Firewall zu aktivieren. Ich habe die Firewall sogar komplett deaktiviert, was auch nicht zum Erfolg führte. Falls Sie noch Ideen haben, wäre ich dankbar wenn Sie diese hier veröffentlichen würden.

    Vielen Dank.

    Gruß
    Marcus Trudrung

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Herr Trudrung,

    erstmal vielen Dank für Ihren Kommentar, es macht immer Freude zu sehen wenn meine Artikel gelesen werden :)

    Zu Ihrem Problem: Gucken Sie mal bitte, ob auf dem Server, auf dem der Agent installiert ist, folgende Dienste laufen:

    – Windows-Verwaltungsinstrumentation
    – Windows-Remoteverwaltung (WS-Verwaltung)

    Falls Sie die Firewall wieder aktiviert haben, achten Sie bitte darauf, das folgende Ausnahme aktiviert ist:

    – Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)
    – Windows-Remoteverwaltung

    Bitte geben Sie mir Rückmeldung, ob dies Ihr Problem löst.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan Kappen

  • Marcus Trudrung sagt:

    Hallo Herr Kappen,

    vielen Dank für Ihre Hilfe. Leider kann ich das momentan nicht umsetzen. Ich musste den Server neu aufsetzen. Un jetzt bin ich nicht mehr in der Lage den Server einzurichten. Das Problem ist, dass ich den Server im SCVMM nicht als Host hinzufügen kann. Es schein sich um ein DNS-Problem zu handeln. Der Server war vorher in einer Domäne. Ich kriege ihn zwar wieder in die Domäne aber ich vermute dass da irgendwo das Problem ist.

    Vielleicht haben Sie ja noch eine Idee :-)

    Vielen Dank

    Marcus Trudrung

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Herr Trudrung,
    das hört sich allerdings nach einem “größerem” Problem an. Sowohl der Host als auch der SCVMM-Host sollten Mitglied der Domäne sein, und die DNS-Auflösung sollte auch funktionieren, um dort Fehler auszuschließen. Da ich Ihre Umgebung nicht kenne, ist es natürlich für mich unmöglich zu bestimmen, wo der Fehler versteckt liegt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan Kappen

  • Marcus Trudrung sagt:

    Hallo Herr Kappen,

    nach langem probieren habe ich im SCVMM den Host wieder hinzufügen können. Das System welches ich virtualisieren wollte ist zu Testzwecken ein Windows XP SP3
    Windows Verwaltungsinstrumentation läuft als Dienst
    Die Windows Remoteverwaltung finde ich nicht. Die Remoteunterstützung habe ich auf dem Win XP Rechner aktiviert. Reicht das? Oder muss ich noch etwas nachinstallieren?

    Vielen Dank und Grüße

    Marcus Trudrung

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo,

    erst einmal zur Grundverständnis:
    Der SCVMM ist ein Tool zur Administration der Hyper-V-Server oder von Windows Server 2008-Maschinen mit aktivierter Hyper-V-Rolle. Wenn Sie den SCVMM-Agent auf dem Host installiert haben, sind Sie in der Lage, die virtuellen Maschinen auf dem Host zu administrieren. Vorteil ist, das Sie nur eine zentrale Konsole zur Administration haben, wenn Sie z.B. zehn Hosts haben mit mehreren Dutzend (virtuellen) Gästen. Die Gäste (in Ihrem Fall das Windows XP SP3) spielen in diesem Szenario nur eine sekundäre Rolle, da das hier beschriebene Problem nur die Kommunikation zwischen Management-Server (SCVMM-Server) und dem Hyper-V-Host betrifft. Annahme ist immer, das das SCVMM NICHT auf dem Hyper-V-Host installiert wurde.
    Weitere Informationen zum SCVMM gibt es auch auf den Seiten von Microsoft:

    http://www.microsoft.com/germany/systemcenter/scvmm/default.mspx

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan Kappen

  • Marcus Trudrung sagt:

    Hallo Herr Kappen,

    Danke für Ihre Geduld :-)
    Ich hatte Sie falsch verstanden. Da auf dem Client den man virtualisieren möchte auch ein Afent installiert wir, dachte ich Sie meinen diesen. Das von Ihnen beschriebene Beispiel mit Management-Server und Hyper-V-Host trifft auch auf meine Konstelation zu. Ich habe den Server überprüft und beide von ihnen angesprochene Dienste laufen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marcus Trudrung

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo,

    eine (SCVMM) Agent-Installation macht auf einem Gast (in meinen Augen) keinen Sinn, da der SCVMM dazu gedacht ist, über die Hosts die virtuellen Gäste zu administrieren. Meinen Sie mit Client-Agent die Hyper-V Integrationsdienste zur besseren Unterstützung des Clients in Richtung Hardware / Performance?

    Mit freundlichen Grüßen
    Jan Kappen

  • Marcus Trudrung sagt:

    Hallo Herr Kappen

    ich meine den “Virtual Machine Manager P2V Agent”. Wir haben den SCVMM auf einen Gast installiert, da wir zwei Hosts haben und vermeiden wollten, dass falls einer der Hosts ausfällt, wir auch den SCVMM evtl. verlieren würden. Die VMs liegen in einem Storage auf das beide Hosts Zugriff haben. Sollte also einer der Hosts ausfallen, können wir den SCVMM-Server auf dem anderen Host wieder starten. Vielleicht ist dies nicht so sinnvoll, aber wie Sie bestimmt schon bemerkt haben, ist dies unser erstes Projekt mit Virtualisierung :-) Leider haben wir keinen weiteren Server auf dem man den SCVMM installieren könnte.

    Viele Grüße
    Marcus Trudrung

  • sedat sagt:

    Hallo Herr Kappen,

    bei einer P2V Virtualisierung habe ich verschiedenste Fehlermeldungen.
    Die währen Fehler 3140, 3157, 1700 oder ein Stop mit dem afd.sys.
    Sowohl den Server (Host von SCVMM, alles dort installiert) als auch den PC, den ich virtualiesieren will, sind auf den DNS zu sehen und sehen sich auch gegenseitig!!!
    Beide haben keine Treiberfehler und sind auf den letzten Stand der Updates.
    Diese oben beschriebenen Fehler tretten dan auf, wenn ich die Festplatte des PC´s in einer virtuelle wandeln will. Die Betriebssysteme sind Win7 als Workstation und ein Win2008 r2 als Server.

    Falls Sie noch Ideen haben, wäre ich dankbar wenn Sie diese hier veröffentlichen würden.

    Viele Grüße
    Sedat

  • Andy Henke sagt:

    Sehr geehrter Herr Kappen,

    Könnten Sie mir vielleicht bei meinem Problem helfen.
    Ich möchte in meinem SCVMM (VM1) eine Virtuelle Maschine erzeugen und starten.
    Als Host dazu dient ein Hyper-V Server 2008 R2 (die abgespeckte Core-Version)
    (VM2).
    Beide sind in der gleichen Domaine.

    Jetzt tritt bei mir der Fehler beim Starten einer neu erstellten VM auf:

    Error (12700)
    VMM cannot complete the Hyper-V operation on the ‘HYPER-V-SERVER’ becaue the error: ‘Test-VM’ failed to start. (Virtual Machine ID […])

    The virtual Machine Management Service failed to start the virtual machine ‘Test-VM’ because one of the Hyper-V components is not running (Virtual machine ID […]).
    (Unknown error (0x8000))

    Was ich auch beim Hyper-V-Server mache, ich kann keine erstellte VM starten.
    Ich weis nicht mehr weiter

  • Jan Kappen sagt:

    Hallo Andy,
    hilft dir der folgende Foren-Eintrag?

    https://social.technet.microsoft.com/Forums/en-ZA/virtualmachinemgrp2vv2v/thread/71aae7dc-13b5-46f1-b794-cc1b8085541f

    Funktioniert das generelle Anlegen einer VM auf dem Host und der Start ohne den VMM? Es sieht mir so aus als wenn eine wichtige Komponente fehlt, z.B. die BIOS-Einstellungen…

    Gruß, Jan

  • Andy Henke sagt:

    Ich vermute langsam, dass Hyper-V nicht als VM laufen kann.

    Jetzt zu deiner Frage:
    Das Anlegen funktioniert, nur starten will er nicht.

    Die Bios-Einstellung wird bestimmt fehlen, da ich sie nicht vorgenommen habe.
    Gibt es bei VMware Möglichkeiten diese doch noch zu bewerkstelligen?
    Es gibt ja unter
    VM -> Settings -> Prozessors (der VM)
    ein Virtualization Engine, unter dem man unter anderem VT-x auswählen kann.
    Ich hab hier nämlich nur sehr begrenzte Hardwaremöglichkeiten (1 Rechner ;) und müsste dies mit VMware oder anderem bewerkstelligen.

  • Jan Kappen sagt:

    Ok, dann habe ich dich falsch verstanden. Hyper-V kann nicht als VM laufen sondern muss immer nativ auf der Hardware installiert sein. Ein Betrieb und VMWare oder ein Hyper-V als VM unter Hyper-V geht nicht. Installation geht, Betrieb nicht…

    Gruß, Jan

  • Andy Henke sagt:

    Ja ok, danke.
    Du bestätigst, was ich vermutet habe.
    Ok dann muss ich irgendwie umdisponieren.

    Vielen Dank für deine Hilfe :D

  • Stefan sagt:

    Damit ist es möglich, einen Hyper-V-Server als virtuelle Maschine zu betreiben und auch innerhalb dieses Hyper-V “verschachtelte” virtuelle Maschinen auszuführen. Möglich wird dies, weil sowohl VMware Workstation 8 als auch das Server-Produkt vSphere 5 die CPU-Virtualisierungsfunktionen an eine VM durchreichen können. Das Feature nennt sich “Virtual VT-X/EPT or AMD-V/RVI” und lässt sich für einzelne VMs aktivieren.
    Damit das auch mit Hyper-V funktioniert, sind aber ein paar zusätzliche Schritte nötig.

    Zunächst einmal benötigt man als Host für die Virtualisierung einen Rechner mit CPU-Virtualisierungstechnik, als Intel-VT oder AMD-V. Auf Servern ist das schon seit einigen Jahren üblich, bei PCs und Notebooks aber nur bei bestimmten Modellen. Aktuelle Core-i5 oder -i7-Rechner haben beispielsweise die nötigen Funktionen.
    Innerhalb von VMware Workstation 8 legt man dann eine neue VM an und aktiviert in deren Einstellungen unter “CPU” die VT-Virtualisierungsfunktion:

    Im Fall von Hyper-V reicht dies aber leider noch nicht aus, denn Hyper-V erwartet, die CPU in einem bestimmten Modus ansprechen zu können. Installiert man bereits in dieser Phase Windows Server 2008 R2 (oder auch Windows Server “8”) und versucht dann die Rolle “Hyper-V” einzurichten, dann meckert Windows:

    Um Hyper-V vorzugaukeln, dass es direkten Zugriff auf den Prozessor hat, muss man die Konfigurationsdatei der VM verändern. Das kann man auch nachträglich tun, nachdem die VM bereits installiert ist, allerdings muss man sie dazu ausschalten. Danach öffnet man aus dem Verzeichnis der VM die .vmx-Datei mit einem Texteditor und fügt ganz am Ende (oder an anderer Stelle) folgende Zeile hinzu:

    hypervisor.cpuid.v0 = “FALSE”

    Nun kann man die VM starten und die Hyper-V-Rolle im Server-Manager hinzufügen (hier wieder in Windows Server “8”, geht aber genauso in Windows Server 2008 R2):

    Windows sollte sich nun nicht mehr beschweren. Jetzt richtet man Hyper-V ein – es empfiehlt sich natürlich, der Hyper-V-VM ausreichend RAM sowie ggf. mehrere Netzwerkkarten zu spendieren und dann mindestens einen virtuellen Switch einzurichten. Danach kann man eine VM innerhalb von Hyper-V einrichten, installieren und starten.

    Um Missverständnisse zu vermeiden: Natürlich ist diese Verschachtelung virtueller Maschinen nicht für den produktiven Einsatz geeignet. Nützlich ist ein virtueller Hyper-V vor allem für Support, Entwicklung und Demonstrationen.
    Hier noch einige Quellen zu dem Verfahren, wo sich auch nachlesen lässt, wie man dasselbe in vSphere 5 erreicht. Dort sind noch weitere Ergänzungen an der Konfiguration der Hyper-V-VM vorzunehmen.

    [Running Nested Windows 8 inside Hyper-V in VMware Workstation 8 « Virtualized Geek Blog]
    http://virtualizedgeek.com/2011/09/16/nested-win8-hyperv/

    [Nesting Hyper-V with VMware Workstation 8 and ESXi 5 « Thoughts on Virtualization & Virtualization Management as well as Veeam in general – Veeam Software Official Blog]
    http://www.veeam.com/blog/nesting-hyper-v-with-vmware-workstation-8-and-esxi-5.html

  • >