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Die Nutzung von Differenzierenden VHDs mit Hyper-V

differenzierende-vhdsDa ich zur Vorbereitung eines weiteren Blogartikels mehrere VMs benötige, die alle eine gleichartige Grundinstallation haben, verbinde ich diese Installation mit der Nutzung von differenzierenden VHDs, um dieses Verfahren in diesem Artikel zu beschreiben. Differenzierende VHDs sind virtuelle Festplatten, in denen ausschließlich die Änderungen geschrieben werden, der Grundbestand liegt in einer eigenen VHD. Diese VHD ist einmalig und immer gleich, diese Art von Verfahren funktioniert, weil auf die Basis-VHD nur lesend zugegriffen wird. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist man in der Lage, mehrere Dutzend VMs bereitzustellen, die dann aber nicht pro VM jeweils die volle Größe nutzen, sondern immer nur die Änderungen speichern. Ausgehend von dem Ziel, 50 VMs mit Windows 7 bereitzustellen, hätten wir auf unserem Hyper-V Host einmal die ~10 GB an Daten liegen, nach dem Hinzufügen aller 50 VMs zur Domäne sind auf dem Server pro VM weitere 600 MB in Nutzung. Mit einer dynamisch erweiterbaren VHD pro VM und ohne Nutzung von differenzierenden VHDs würde diese Installation 50 x 10 GB = 500 GB benötigen. Wenn die VMs jeweils mit differenzierenden VHDs eingerichtet sind, wird 1 x 10 GB + 50 x 100 MB = 15 GB benötigt. Wir sparen uns auf unserem Host somit über 95% an Speicherplatz. Wie die Einrichtung und Nutzung funktioniert, möchte ich nun in dem folgenden Artikel beschreiben.

Die “Desktop Virtualization Hour”

image Am Donnerstag den 18. März fand die “Desktop Virtualization Hour” statt. Eine sehr interessante Veranstaltung in der der Microsoft darstellte wie wichtig Desktop Virtualization für sie mittlerweile ist. Für mich gab es in der ca. 1 stündigen Übertragung für den Bereich Hyper-V drei wichtige Neuigkeiten:

  1. Die bisherige “VDI Bremse” VECD wird ab dem 1. Juli 2010 in der Windows 7 Software Assurance enthalten sein
  2. Dynamic Memory kommt mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 (und wahrscheinlich Hyper-V Server R2)
  3. RemoteFX wird mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 (und Hyper-V Server R2) ebenfalls zur Verfügung stehen