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Linux im Hyper-V – Ubuntu und Debian mit neuen Integrations Komponenten
In der letzten Woche bin ich über zwei Artikel gestoßen, die sich mit Hyper-V und Linux befassen:
Der erste Blogpost mit dem Titel “Installing Ubuntu Server 10.10 on Hyper-V” brachte Ben Amstrong auf seinem “Virtual PC Guy`s Blog”. Dort zeigt er mit sehr vielen Screenshots, wie man einen Umbuntu 10.10 Server installiert und dann durch einfaches Ergänzen der Hyper-V Kernelmodule in die Boot Ramdisk diese System enlightened. Ich habe es nachvollzogen: es funktioniert.
Der zweite Artikel “Debian 2.6.36 kernel upgrade for Hyper-V Client drivers” ist auf dem Blog von “Yusuf Ozturk” erschienen. Er geht einen anderen Weg als Ben. Er stellt einen fertigen Kernel zum Download bereit. Man installiert sich eine Debian 5.0.6 und lädt dann seinen Kernel hinzu. Nach Modifikation der Boot Ramdisk und beim nächsten Booten ist dann Debian enlightened. Auch das habe ich nachgestellt und auch das funktioniert.
Debian Linux Kernel mit Hyper-V Additions compilieren
Schon öfters bin ich in den News auf die Hyper-V Linux Kernel Ergänzungen gestoßen und habe auch schon an dieser Stelle darüber berichtet. Wenn man dann aber etwas genauer recherchiert, findet man allerdings kaum Informationen wie man sich seinen Kernel mit Hyper-V Treibern erzeugen kann.
Deswegen habe ich die aktuelle Debian Distribution lenny geladen und es einfach mit dem Kernel 2.6.33.5 ausprobiert. Im Folgenden finden Sie die Schritte zum Nachvollziehen:
Hyper-V Linux Geräte Treiber der Linux Kernel Community bereitgestellt
Einige Blogposts, unter Ihnen Microsoft Virtualisation Team Blog und Virtual PC Guy´s Weblog berichteten heute, das gestern am 20. Juli Microsoft der Linux Kernel Community 20.000 Zeilen Programmcode unter der General Public License v2 zur Verfügung gestellt hat. Es handelt sich hierbei unteranderem um drei Hyper-V Treiber die den Linux Kernel befähigen vom Microsoft Hypervisor optimal Gebrauch zu machen. Den entsprechenden PressPass Artikel mit einem Videointerview findet man unter: http://www.microsoft.com/presspass/features/2009/Jul09/07-20LinuxQA.mspx.
Meine persöhnlich Meinung: wenn Microsoft mittlerweile die Hyper-V Treiber in die Linux Kernel Community einreicht, und das unter der GPLv2, dann merkt man das Redmond es ernst meint mit der Virtualisierung. Ich bin gespannt wie schnell die Hyper-V Treiber in den Kernel Einzug halten. Mein Tipp: 3 bis 6 Monate.







