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Umstieg von VMware nach HyperV mittels MVMC (die 2.)

 

Nachdem Microsoft im letzten Monat den Microsoft Virtual Machine Converter (MVMC) in der Version 2.0 zur Verfügung gestellt hat, und ich es nun endlich auch geschafft habe, unser VMware-Lab auf den Stand 5.5 anzuheben, möchte ich kurz die Vorgehensweise beim Konvertieren von virtuellen Maschinen von VMware vSphere 5.5 nach HyperV 2012R2 zeigen.

 

In der Version 2.0 gibt es mehrere Neuerungen, die ich hier kurz aufzeigen will.

  • In der aktuellen Version ist die Konvertierung in VHD möglich, um diese nach Windows Azure hoch zu laden
  • Unterstützt nun natives Windows PowerShell zum scripten und automatisieren.
  • Unterstützt die Konvertierung von Offline VMs
  • Unterstützt die Konvertierung von Linux VMs
  • Unterstützt nun das VHDx-Format
  • Unterstützt nun VMware vSphere 5.5, VMware vSphere 5.1 und VMware vSphere 4.1 als Quellsysteme
  • Unterstützt Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 8 als Zielsysteme

Windows Azure Pack: Konfigurieren der “Fabric” im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM)

imageIn meinem vorangegangenen Blog Beitrag habe ich beschrieben, wie ich mir mit dem Powershell Deployment Toolkit (PDT) eine Demoumgebung für das Windows Azure Pack auf einem Laptop aufgebaut habe. Zur Erinnerung: Die Umgebung besteht aus 6 virtuellen Maschinen, die alle zusammen auf einem Hyper-V Host laufen.

VM-Name Funktion
WAPDC01 Domain Controller. Name der Domain: CONTOSO.COM
Alle VMs sind Mitglieder dieses Active Directories
WAPVMM01 System Center Virtual Machine Manager und App Controller
WAPSCO01 Orchestrator, Service Provider Foundation (SPF) und das Administrations-Portal für das Azure Pack
WAPOM01 Operations Manager einschl. der Datenbanken sowie den Datawarehouse und Report Server Funktionen
WAPSQL01 MS SQL Server für alle anderen Datenbanken (außer Operations Manager)
WAPTenant01 Benutzer / Kunden Portal

Die Systeme sind über einen internen Hyper-V Switch mit dem Namen Contoso Internal Switch vernetzt.

In diesem Beitrag geht es nun um das Konfigurieren der “Fabric” im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM). Da das Ganze etwas umfangreicher wird, hier erst mal eine kurze Inhaltsübersicht mit Links zu den einzelnen Themen:

1. Importieren von Hyper-V Hosts in die SCVMM Fabric
1.1. Manuelle Installation des VMM Agent auf einen Standalone Hyper-V Host
1.2. Importieren von Standalone Hyper-V Hosts in die Fabric
2. Definition von Netzwerk Ressourcen
2.1. Netzwerkvirtualisierung mit NVGRE
2.2. Logische Netzwerke
2.3. IP Pools für die logischen Netze
2.4. VM Networks
2.5. Port Profiles, Uplink Port Profiles, Port Classifications und logical Switches
2.5.1. Port Profiles
2.5.2. Uplink Port Profiles
2.5.3. Port Classifications
2.5.4. Logical Switches
2.6. Netzwerkkonfiguration der Hyper-V Hosts mit logical Switches
3. “Umziehen” der existierenden VMs vom internen Hyper-V Switch auf den logischen VMM Switch
4. Nächste Schritte

Livemigration und Storage Migration funktioniert nicht – “Operation not allowed because the replication state is not initialized”

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbIch hatte gerade bei einem unserer Hyper-V Hosts das Problem, dass ich keine Live Storage Migration durchführen konnte. Die Fehlermeldung in der GUI lautet wie folgt

There was an error during move operation

Virtual machine migration operation failed at migration source.

Operation not allowed because the replication state is not initialized.

Virtual machine migration operation for “W12R2Test” failed at migration source “Hyperv6”. (Virtual machine ID […])

Operation not allowed for virtual machine “W12R2Test” because Hyper-V state is yet to be initialized from the virtual machine configuration. Try again in a few minutes.(Virtual machine ID […])

5nine CloudSecurity for Hyper-V – Teil 2

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumb

Nachdem wir im ersten Teil dieses Blogposts die 5nine CloudSecurity installiert haben, geht es nun an deren Konfiguration, damit ist zunächst mal die Aufnahme der Hyper-V-Hosts in das Management gemeint. Denn nur durch die Installation des Agenten auf dem Host, ist dieser noch nicht in der Verwaltung drin.

Dies geschieht erst, wenn wir im Management-Client auf den Menüeintrag HOSTS und dann ADD HOST klicken, im Anschluss wird geprüft ob der Agent auf dem Host installiert ist, wird dieser dann aufgenommen und inventarisiert.

Unsere Best Practise-Erfahrungen – Teil 2 – Die Installation und Einrichtung eines Scale-Out Fileserver unter Windows Server 2012 R2

Vorlage-Button-WinServ2012R2Im zweiten Teil unserer Serie möchten wir den Aufbau und die Einrichtung eines Scale-Out File Server unter Windows Server 2012 R2 zeigen. Wir nutzen für diesen Aufbau zwei Server und ein JBOD, welches mit HDDs und SSDs bestückt ist. Die Server sind HP DL360 Gen8-Systeme und haben jeweils eine CPU, 20 GB RAM und zwei lokale Festplatten für das Betriebssystem. Die Anbindung an das JBOD erfolgt per SAS, hier kommt ein Adapter von LSI zum Einsatz. Jeder Server besitzt vier 1 Gbit-Karten und zwei 10 Gbit-Karten zur Anbindung der Systeme an das Netzwerk. Als Betriebssystem kommt ein Windows Server 2012 R2 Standard zum Einsatz.

Falls Sie generell Interesse an diesem Thema haben, können wir Ihnen unseren Hyper-V PowerKurs empfehlen. Hier tauchen wir eine Woche in die Virtualisierung ein, der Aufbau und die Nutzung von SMB 3-Shares (sowohl Standalone als auch per Scale-Out File Server) spielen hier ebenfalls eine große Rolle. Mehr Informationen unter www.hyper-v-server.de/powerkurs .

Windows Azure Pack: Aufbau einer IaaS-Demoumgebung mit dem Powershell Deployment Toolkit (PDT)

WAPstackDas “Windows Azure Pack für Windows Server” ist eine Sammlung von Windows Azure-Technologien, die Microsoft-Kunden ohne zusätzliche Kosten im eigenen Rechenzentrum installieren können. Damit können Enterprise Anwender oder Service Provider umfangreiche Multi-Mandantenfähige Cloud Dienste anbieten, die konsistent sind mit denen der öffentlichen Windows Azure Cloud in den weltweit verteilten Microsoft Rechenzentren.

In verschiedenen Kundenkontakten wurde ich immer wieder gefragt, wie sich insbesondere der mit dem Azure Pack mögliche IaaS (Infrastructure as a Service) Dienst – also das Bereitstellen und Betreiben von kundenspezifischen virtuellem Maschinen in per Netzwerkvirtualisierung voneinander isolierten Netzwerkumgebungen – in der Praxis “anfühlt”. Um hier nicht nur mit bunten Powerpoint Folien arbeiten zu müssen, sondern auch etwas zum “Anfassen” zu haben, beschloss ich, mir eine kleine “mobile” Demoumgebung auf einem Laptop aufzubauen,

Für das Windows Azure Pack benötigt man eine Microsoft System Center 2012 R2 Umgebung, die auf Basis von Windows Server 2012 R2 installiert ist. Die einzelnen Komponenten können als physische oder virtuelle Maschinen realisiert sein. Details dazu befinden sich in der Microsoft TechNet Library. Für meine Demoumgebung kommen natürlich nur virtuelle Maschinen in Frage.

In der Microsoft TechNet Library ist die Vorgehensweise für eine “manuelle” Installation beschrieben. Eine interessante Alternative dazu ergibt sich mit dem von Rob Willis (MSFT) erstellten Powershell Deployment Toolkit (PDT). Damit kann eine komplette Microsoft System Center 2012 R2 Umgebung einschließlich des Windows Azure Pack vollautomatisch innerhalb weniger Stunden erzeugt werden. Ein Beispiel dazu zeigt Carsten Rachfahl in seinem Videocast.

Aber unabhängig davon, wie man die Installation durchführt, muss eine Reihe von Konfigurationsarbeiten durchgeführt werden, die ich in diesem und weiteren Beiträgen etwas genauer beschreiben will. Ich werde mich dabei beschränken auf die Vorgehensweise für eine Installation mit dem PDT, wie ich sie für meine Demoumgebung gewählt habe.

Im Wesentlichen sind folgende Schritte notwendig:

Microsoft Virtualisierungs Podcast Folge 37: MVA Kurs

Play

Podcast-Vorlage-klein-fuer-BlogeintragIn dieser Episode spreche ich im Schwerpunktthema mit Bernhard Frank (Microsoft Evangelist). Bernhard und ich veranstalten gerade die IT Camps Cloud OS überall in Deutschland und haben vor kurzem zusammen einen MVA Kurs mit dem Titel “Servermanagement und Automatisierung inkl. PowerShell 4.0” abgedreht. Vorweg gibt es wie immer viele nützliche Links auf Blogposts, Videos und Audios und hinten raus die Termine aus der Microsoft Private Cloud Szene.

Ich wünsche euch beim Zuhören viele Erkenntnisse und soviel Spaß, wie ich beim Zusammentragen der Infos hatte.

Shownotes:
Links und News (ab 1:48)

Ankündigung einer neuen Artikel-Serie: Unsere Best-Practise Erfahrungen von Jan Kappen auf Hyper-V-Server Blog

SMB Direct and RDMA performance demo from TechEd (includes summary, PowerShell scripts and links) von Jose Barreto auf seinem Blog

5nine CloudSecurity for Hyper-V – Teil 1

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbDa es ja unser Fokus ist, uns mit der Microsoft-Virtualisierung und damit zusammen hängenden / ergänzenden Produkten zu beschäftigen, habe ich mir heute mal die Security Lösung von 5nine angesehen. Neben der nun getesteten CloudSecurity hat der Hersteller auch weitere Produkte im Angebot, hier wären zu nennen 5nine V2V Converter und 5nine Manager.

Die Suite integriert folgende Produkt-schwerpunkte

  • Firewall
  • Intrusion Detection System (IDS)
  • Virenschutz

Neben der kommerziellen Version, bietet 5nine auch eine im Funktionsumfang eingeschränkte Free Version an, welche hier heruntergeladen werden kann.

Als hostbasierte Lösung für Windows Server 2012 / 2012 R2 integriert sich das Produkt in die Hyper-V Extensible Switch und arbeitet dementsprechend agentenlos in den virtuellen Maschinen.