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Unsere Best Practise-Erfahrungen – Teil 2 – Die Installation und Einrichtung eines Scale-Out Fileserver unter Windows Server 2012 R2

Vorlage-Button-WinServ2012R2Im zweiten Teil unserer Serie möchten wir den Aufbau und die Einrichtung eines Scale-Out File Server unter Windows Server 2012 R2 zeigen. Wir nutzen für diesen Aufbau zwei Server und ein JBOD, welches mit HDDs und SSDs bestückt ist. Die Server sind HP DL360 Gen8-Systeme und haben jeweils eine CPU, 20 GB RAM und zwei lokale Festplatten für das Betriebssystem. Die Anbindung an das JBOD erfolgt per SAS, hier kommt ein Adapter von LSI zum Einsatz. Jeder Server besitzt vier 1 Gbit-Karten und zwei 10 Gbit-Karten zur Anbindung der Systeme an das Netzwerk. Als Betriebssystem kommt ein Windows Server 2012 R2 Standard zum Einsatz.

Falls Sie generell Interesse an diesem Thema haben, können wir Ihnen unseren Hyper-V PowerKurs empfehlen. Hier tauchen wir eine Woche in die Virtualisierung ein, der Aufbau und die Nutzung von SMB 3-Shares (sowohl Standalone als auch per Scale-Out File Server) spielen hier ebenfalls eine große Rolle. Mehr Informationen unter www.hyper-v-server.de/powerkurs .

Windows Azure Pack: Aufbau einer IaaS-Demoumgebung mit dem Powershell Deployment Toolkit (PDT)

WAPstackDas “Windows Azure Pack für Windows Server” ist eine Sammlung von Windows Azure-Technologien, die Microsoft-Kunden ohne zusätzliche Kosten im eigenen Rechenzentrum installieren können. Damit können Enterprise Anwender oder Service Provider umfangreiche Multi-Mandantenfähige Cloud Dienste anbieten, die konsistent sind mit denen der öffentlichen Windows Azure Cloud in den weltweit verteilten Microsoft Rechenzentren.

In verschiedenen Kundenkontakten wurde ich immer wieder gefragt, wie sich insbesondere der mit dem Azure Pack mögliche IaaS (Infrastructure as a Service) Dienst – also das Bereitstellen und Betreiben von kundenspezifischen virtuellem Maschinen in per Netzwerkvirtualisierung voneinander isolierten Netzwerkumgebungen – in der Praxis “anfühlt”. Um hier nicht nur mit bunten Powerpoint Folien arbeiten zu müssen, sondern auch etwas zum “Anfassen” zu haben, beschloss ich, mir eine kleine “mobile” Demoumgebung auf einem Laptop aufzubauen,

Für das Windows Azure Pack benötigt man eine Microsoft System Center 2012 R2 Umgebung, die auf Basis von Windows Server 2012 R2 installiert ist. Die einzelnen Komponenten können als physische oder virtuelle Maschinen realisiert sein. Details dazu befinden sich in der Microsoft TechNet Library. Für meine Demoumgebung kommen natürlich nur virtuelle Maschinen in Frage.

In der Microsoft TechNet Library ist die Vorgehensweise für eine “manuelle” Installation beschrieben. Eine interessante Alternative dazu ergibt sich mit dem von Rob Willis (MSFT) erstellten Powershell Deployment Toolkit (PDT). Damit kann eine komplette Microsoft System Center 2012 R2 Umgebung einschließlich des Windows Azure Pack vollautomatisch innerhalb weniger Stunden erzeugt werden. Ein Beispiel dazu zeigt Carsten Rachfahl in seinem Videocast.

Aber unabhängig davon, wie man die Installation durchführt, muss eine Reihe von Konfigurationsarbeiten durchgeführt werden, die ich in diesem und weiteren Beiträgen etwas genauer beschreiben will. Ich werde mich dabei beschränken auf die Vorgehensweise für eine Installation mit dem PDT, wie ich sie für meine Demoumgebung gewählt habe.

Im Wesentlichen sind folgende Schritte notwendig:

Microsoft Virtualisierungs Podcast Folge 37: MVA Kurs

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Podcast-Vorlage-klein-fuer-BlogeintragIn dieser Episode spreche ich im Schwerpunktthema mit Bernhard Frank (Microsoft Evangelist). Bernhard und ich veranstalten gerade die IT Camps Cloud OS überall in Deutschland und haben vor kurzem zusammen einen MVA Kurs mit dem Titel “Servermanagement und Automatisierung inkl. PowerShell 4.0” abgedreht. Vorweg gibt es wie immer viele nützliche Links auf Blogposts, Videos und Audios und hinten raus die Termine aus der Microsoft Private Cloud Szene.

Ich wünsche euch beim Zuhören viele Erkenntnisse und soviel Spaß, wie ich beim Zusammentragen der Infos hatte.

Shownotes:
Links und News (ab 1:48)

Ankündigung einer neuen Artikel-Serie: Unsere Best-Practise Erfahrungen von Jan Kappen auf Hyper-V-Server Blog

SMB Direct and RDMA performance demo from TechEd (includes summary, PowerShell scripts and links) von Jose Barreto auf seinem Blog

5nine CloudSecurity for Hyper-V – Teil 1

Vorlage-Button-WinServ2012R2_thumbDa es ja unser Fokus ist, uns mit der Microsoft-Virtualisierung und damit zusammen hängenden / ergänzenden Produkten zu beschäftigen, habe ich mir heute mal die Security Lösung von 5nine angesehen. Neben der nun getesteten CloudSecurity hat der Hersteller auch weitere Produkte im Angebot, hier wären zu nennen 5nine V2V Converter und 5nine Manager.

Die Suite integriert folgende Produkt-schwerpunkte

  • Firewall
  • Intrusion Detection System (IDS)
  • Virenschutz

Neben der kommerziellen Version, bietet 5nine auch eine im Funktionsumfang eingeschränkte Free Version an, welche hier heruntergeladen werden kann.

Als hostbasierte Lösung für Windows Server 2012 / 2012 R2 integriert sich das Produkt in die Hyper-V Extensible Switch und arbeitet dementsprechend agentenlos in den virtuellen Maschinen.

Hyper-V Amigos Episode 3–Livemigration

imageIn this Episode of the Hyper-V Amigos  Didier Van Hoye (aka @WorkingHardInIT) and I are talking about the Livemigration improvements in Windows Server 2012 R2. We demonstrate the migration of four VMs with 10GB memory each over standard TCP/IP, TCP/IP with Compression, SMB3 with Multichannel and SMB Direct.

We wish you much fun when you watch this Showcast

Some great posts form Didiers Blog:

Beim Microsoft ITCamp CloudOS sind noch ein paar Plätze frei

imageNachdem Bernhard Frank und meiner Einer Ende letzten Jahres und Anfang diesen Jahres schon mit sehr großem Teilnehmerinteresse 12 ITCamps zum Microsoft CloudOS durchgeführt haben (bereits in diesem Post berichtet), sind weitere für Mai und Juni geplant. Microsoft hat uns nun die Möglichkeit gegeben diese normalerweise geschlossenen Veranstaltungen euch mitzuteilen und somit die restlichen Plätze voll zu machen. Bevor ich die Anmeldelinks poste vieleicht noch die Frage was machen wir den da den ganzen Tag? Nun dazu einen Auszug aus dem Marketingtext der das ganze aber wie wir finden super trifft:

Erleben Sie die Microsoft Cloud OS-Vision in Aktion und legen Sie Hand an die Virtualisierung und Verwaltung eines Rechenzentrums mit Windows Server 2012 R2, System Center 2012 R2 und dem Microsoft Azure Pack. Richten Sie unter Anleitung von Microsoft-Experten ein Converged Network ein, bauen Sie ein Storage-System per Scale Out Fileserver Cluster, verwalten Sie die Hyper-V Hosts mit dem Virtual Machine Manager und konfigurieren Sie das Microsoft Azure Pack.

Außerdem hat Microsoft ein kleines Video zum ITCamp CloudOS gedreht das ihr euch hier ansehen könnt:

Umbenennung einer Active Directory inkl. Hyper-V Failover Cluster und einem Scale-Out File Server

Vorlage-Button-WinServ2012R2Ich habe aktuell die Anfrage eines unserer Kunden, bei dem eine Änderung der Active Directory von einer .local-Endung auf eine .de-Endung erfolgen soll. Bei der Domäne handelt es sich um eine recht kleine Umgebung ohne weitere Namen oder Vertrauensstellungen usw. Da allerdings zwei Failover Cluster vorhanden sind und ich solch eine Umbenennung noch nie durchgeführt habe wurde der Transfer vorher mit einer Kopie unserer Schulungs-Umgebung powerkurs.local vorgenommen. In die AD powerkurs.local wurde ein Zwei-Knoten Scale-Out File Server und zwei Hyper-V Hosts installiert. Der Scale-Out File Server stellte mehrere SMB3-Shares zur Verfügung, die Hyper-V Hosts führten mehrere VMs aus, die sowohl lokal als auch auf den SMB3-Shares gespeichert waren.

Grundsätzlich gilt: Nur weil diese Art von Transfer technisch möglich ist heißt es nicht, dass dies die empfohlene Vorgehensweise ist. Installieren Sie wenn möglich eine neue Active Directory! Spätere Probleme oder Probleme bei der Umbenennung können natürlich immer auftreten. Die hier beschriebene Vorgehensweise erfolgt auf eigenes Risiko!

Unsere Best Practice-Erfahrungen – Teil 1 – Die Installation eines Hyper-V Failover Cluster unter Windows Server 2012 R2

Vorlage-Button-WinServ2012R2Dieser Artikel behandelt die Installation eines Failover Cluster unter Windows Server 2012 R2, welches zur Ausführung von Hyper-V VMs genutzt wird. Gegenüber den vorherigen Artikeln zur Einrichtung unter Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 hat sich teilweise etwas geändert, das “Grundrauschen” ist allerdings gleich geblieben. Die größte Änderung liegt darin, dass durch unterschiedliche Techniken die Anzahl der Möglichkeiten enorm gestiegen sind. Dadurch gibt es nicht mehr “die eine” optimale Lösung, es muss nun anhand der jeweiligen Hardware entschieden werden, was die beste Lösung in diesem einen Fall ist. Zusätzlich habe ich an einigen Stellen noch die genutzten PowerShell-Befehle mit aufgeführt. Diese hier beschriebene Konfiguration eignet sich primär bei der Nutzung eines Scale-Out File Servers. Dieser ist bereits eingerichtet und in diesem Artikel wird nicht auf die Einrichtung eingegangen, dies wird komplett im zweiten Teil der Serie gemacht.

Egal was Sie einsetzen möchten, was Sie bereits haben oder wo Sie ansetzen: Sprechen Sie uns an, wir können diese Konfiguration gerne an Ihre Bedürfnisse anpassen.