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Debian Linux Kernel mit Hyper-V Additions compilieren

Schon öfters bin ich in den News auf die Hyper-V Linux Kernel Ergänzungen gestoßen und habe auch schon an dieser Stelle darüber berichtet. Wenn man dann aber etwas genauer recherchiert, findet man allerdings kaum Informationen wie man sich seinen Kernel mit Hyper-V Treibern erzeugen kann.

Deswegen habe ich die aktuelle Debian Distribution lenny geladen und es einfach mit dem Kernel 2.6.33.5 ausprobiert. Im Folgenden finden Sie die Schritte zum Nachvollziehen:

Hyper-V auf Apple iMac und MacBook Pro mit Core i7

Ja, ich gebe es zu, ich bin Apple und Microsoft Fan. “Geht das”, werden viele fragen? Ich glaube schon, denn Apple baut hervorragende Hardware und Microsoft macht hervorragende Software. Da ich hauptsächlich unterwegs bin, stand mal wieder ein neues Notebook an. Bisher hatte ich ein HP NX9420 17” Notebook mit 4GB Hauptspeicher und W2K8R2 incl. Hyper-V, sowie ein Apple MacBook 13” Notebook, ebenfalls mit 4GB Hauptspeicher, Windows 7 und Snow Leopard. Das Neue sollte beide Notebooks ersetzen, da das eine kein Hyper-V unterstützt und das Andere etwas zu groß ist. Als Apple dann seine MacBook Pro Reihe etwas auffrischte und ein 15” Notebook mit Core i7 herausgebracht hatte, wollte ich eine solche Maschine haben. Immerhin unterstützt das MacBook Pro 8GB Hauptspeicher (leider keine 16GB), so dass ich auch eine etwas größere Hyper-V Umgebung betreiben könnte.

Whitepaper: Die perfekte Hyper-V Installation

Der Aufbau und der Betrieb eines oder mehrerer Hyper-V Systeme ist im Prinzip recht einfach. Man installiert das Grundsystem, legt mehrere Maschinen an und hat seine virtuelle Umgebung. Hört sich recht einfach an. Problematisch wird es dann nur, wenn man im Laufe der Zeit merkt das die Systeme doch nicht so performant laufen wie in der Testphase, das nach Inbetriebnahme doch noch Änderungen gemacht werden müssten, oder das man irgendwann Fehlermeldungen bekommt, die während der Implementierung nicht auftauchten.

Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht und eine kleine Dokumentation geschrieben, die ein gewissen Grundwissen vermittelt und beschreibt, welche manchmal unscheinbaren Dinge für die Erfolg oder Mißerfolg einer Hyper-V Installation verantwortlich sein können. Das Dokument beschreibt, wie wir unsere Projekte durchführen, an welche Dinge wir denken und welche Erfahrungen wir im Laufe der Zeit gewonnen haben. Das Dokument umfasst 14 Seiten und umreisst nahezu die komplette Grundeinrichtung, ausgehend von einer Non-Enterprise-Umgebung, da dort wie in dem Dokument schon beschrieben komplett andere Spielregeln gelten.

Ich hoffe mit dem Dokument dem ein oder anderen eine andere Sichtweise auf die Dinge zu geben und ihn vor potentiellen Problemen zu bewahren. Kommentare, Lob und Kritik sind gerne gesehen, hierzu steht ein Threat in unserem neuen Forum zur Verfügung: forum.hyper-v-server.de

Download des Whitepapers: Die perfekte Hyper-V Installation

Hyper-V R2 und CPU Core Parking

Eines der schönen neuen Features die Hyper-V R2 mitimage sich bringt ist das Abschalten von nicht benötigten CPU Cores. Diese Eigenschaft wird Core Parking genannt und spart Energie (Green-IT lässt grüßen). Nachdem wir nun seit einiger Zeit unsere vier produktiven Hyper-V Hosts auf Hyper-V R2 geupdatet haben war es heute an der Zeit das Core Parking einzuschalten. Aber wie?  Hierzu fand ich einen Artikel von  Joachim Nässlander mit dem Namen “Enable CPU Core Parking”. In ihm wird beschrieben das man mit dem Kommando

powercfg -setacvalueindex scheme_current sub_processor bc5038f7-23e0-4960-96da-33abaf5935ec 25

das Core Parking einschaltet. Wichtig ist in dem Befehl die 25. Sie steht für die Prozentzahl der nicht ausgeschalteten Cores (also

bei 4 Cores einer und bei 8 Cores zwei Cores die nicht “schlafen gehen”). Für alle die mehr zu dem Befehl powercfg wissen möchten hat Joachim Nässlander einen weiteren  Post “PowerCFG unleashed” geschrieben der sich mit den einzelnen Optionen beschäftigt.

Nun war allerdings meine Überraschung groß als ich feststellte dass das Core Parking auf unserem Haupt Virtualiserungsserveimager schon eingeschaltet war. Dies macht Sinn da die Maschine, ein HP  Proliant DL580 G5 mit 4 Quadcore Prozessoren und der Windows 2008 R2 Datacenter Edition, sich die meiste Zeit langweilen dürfte. Bei der Prüfung der anderen Windows Server 2008 R2 basierten Systemen (alle mit Enterprise Edition) stellte sich ebenfalls heraus, dass das Core Parking nach Installation eingeschaltet ist. Einzig für unseren Hyper-V Server 2008 R2 konnte ich das nicht prüfen. Ob das Feature eingeschaltet ist sieht man auf den Systemen wenn man aus dem Taskmanager auf dem Reiter Leistung geht und dort den Button “Resourcemonitor…” anwählt. Im Hyper-V Server 2008 R2 kann zwar aus der Konsole den Taskmanager starten, wenn man dann aber auf “Resourcenmonitor…” klickt passiert leider nichts. Auch Sysinternals ProcessExplorer zeigt in seiner aktuellen Version vom Anfang 2009 nicht das Core Parking an. Also wenn Sie sicher sein wollen das “Energiesparen” auch auf dem Hyper-V Server 2008 R2 aktiviert ist, dann führen Sie den obigen Befehl einfach nochmal aus.

Hyper-V Server 2008 R2 als Basis um Windows7 aus VHD zu booten

Neulich besuchte ich ein zwei tägiges Seminar zur Windows 7 Konfiguration. Darin wurde auch das booten aus einer VHD behandelt. Relativ schnell stellte sich mir die Frage ob man als Basis unbedingt einen Windows 7 Betriebssystem benötigte oder ob auch der kostenlose Hyper-V Server 2008 R2 das können würde. Vorweg: er kann es. Im Folgenden beschreibe ich wie man dieses implementiert und warum eine solche Konfiguration für mich so interessant ist.

Hilfreiche Tools für Hyper-V und den System Center Virtual Machine Manager

Auf dem “German Virtualization Blog” hat Alexander Ortha, seines Zeichens “Techniker Berater Microsoft Server Virtualisierung) einen Beitrag verfasst, in dem er diverse Tools vorstellt und kurz beschreibt, wozu diese Tools geeignet sind. Einige der Tools haben wir hier schon vorgestellt oder erwähnt, z.B. das Disk2vhd-Tool, andere wie z.B. das “VHD Creation Tool” wurden noch nicht erwähnt, sind aber in bestimmten Situationen mehr als nützlich:

Tools für Hyper-V und SCVMM

Viel Spass beim lesen…

iSCSI-Initiator auf dem Hyper-V Server R2

image Vor kurzem stand ich vor der Anforderung eine iSCSI Verbindung von einem Hyper-V Server R2 mit einem iSCSI Target herstellen zu wollen.  Jetzt mein Problem: wie konfiguriert man den iSCSI-Initiator. Nach etwas längerer Recherche stieß ich auf dem Schweizer Server Talk Blog im Artikel “Open-E DSS mit Hyper-V” auf die Lösung. Man muss man auf dem Hyper-V Server in einer Kommandozeile den Befehl “iSCSIcpl.exe” aufrufen. Daraufhin öffnet sich der iSCSI-Initiator zur Konfiguration und man kann alles wie unter Windows Server 2008 R2 gewohnt einrichten.

Grafische Datenträgerverwaltung eines Hyper-V Server R2

Bei einem Hyper-V Server R2 gibt es neben Diskpart noch eine weitere Möglichkeit, die Festplatte(n) des Systems zu partitionieren. Um eine Steuerung des Hyper-V Server R2 zu erlauben, muss man in der Serverkonfiguration die “Fernadministration” erst erlauben. Das funktioniert wie folgt: