Linux Kernel 3.4 RC1 unter Debian Squeeze kompilieren
Da neben dem Kernel 3.3 (Hyper-V-Server.de: Linux Kernel 3.3 final unter Debian Squeeze kompilieren) auch direkt der RC1 des Kernel 3.4 erschienen ist, hier eine kurze Beschreibung der Kompilierung. Wie immer gilt: Es handelt sich um einen Kernel in der Testphase, wenn etwas nicht funktioniert kann dies der Grund sein…
Als Basis dient erneut das net-install-Image 6.0.4 von der Debian-Seite:
Nach der Installation beginnen wir mit einem Update des Systems, der Installation der benötigten Pakete und der Konfiguration der benötigten Module
apt-get update aptitude update apt-get install -y build-essential apt-get install -y ncurses-dev kernel-package fakeroot cd /usr/src wget -c https://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v3.x/testing/linux-3.4-rc1.tar.bz2 bzip2 -d linux-3.4-rc1.tar.bz2 tar xf linux-3.4-rc1.tar cd linux-3.4-rc1 cp /boot/config* ./.config make menuconfig
In der .config-Datei habe ich die folgenden beiden Module mit aufgenommen (siehe Link weiter oben zu Kernel 3.3 final)
Wir fahren mit der Kompilierung fort
make-kpkg clean fakeroot make-kpkg --initrd --append-to-version=-hyperv kernel_image kernel_headers
Nachdem diese abgeschlossen ist, stellen wir unsere Konfiguration fertig und starten das System anschließend neu
cd .. dpkg -i linux-headers-3.4.0-rc1-hyperv_3.4.0-rc1-hyperv-10.00.Custom_amd64.deb linux-image-3.4.0-rc1-hyperv_3.4.0-rc1-hyperv-10.00.Custom_amd64.deb echo -e "hv_vmbus\nhv_storvsc\nhv_blkvsc\nhv_netvsc" >> /etc/initramfs-tools/modules update-initramfs -u -k 3.4.0-rc1-hyperv reboot
Das End-Resultat sieht wie folgt aus









Guten Tag
Mit Debian Wheezy bzw. dem Backport-Kernel für Squeeze wird dies sehr bald nicht mehr nötig sein: Der auf dem Kernel 3.2 basierende Kernel von Wheezy hat kürzlich durch backporting genau diese in 3.4-rc1 enthaltenen Hyper-V Module spendiert bekommen:
http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=661318#74
Aktuell werden aber, wie bei jedem Vanilla-Kernel, die IDE-Laufwerke über ata_piix angesteuert, was unter Hyper-V recht langsahm ist. Für Debian braucht es wie bei Ubuntu einen extra wie ihn Ubuntu LTS 12.04 oder OpenSUSE mit verschiedenen Ausprägungen haben. (Vorschlag von Ubuntu: https://lkml.org/lkml/2012/3/29/368)
Hallo,
vielen Dank besonders an Herrn Kappen für die Veröffentlichung dieses Artikels. Funktioniert hervorragend. Allerdings habe ich ein Problem festgestellt, sobald der Kernel mit den Hyper-V-Modulen konfiguriert wird.
Ich möchte von diesem Debian auf ein Microsoft DFS zugreifen. Nach der Installation von Debian 6.0.4 ohne den Hyper-V-Kernel klappt das noch super. Sobald aber die Hyper-V-Komponente in den Kernel einfließen, sperrt sich der Zugriff auf das DFS. Egal welcher Kernel. Egal welches DFS.
Hat jemand noch so ein Problem? Gibt es da eine Lösung?
Hi,
gute Anleitung! Danke.
>>fakeroot make-kpkg –initrd –append-to-version=-hyperv kernel_image kernel_headers
Gib doch bitte noch -j als Parameter von make-kpkg an, das beschleunigt das ganze unter Multicoresystemen doch ungemein.
>>make menuconfig
make oldconfig ist praktisch, wenn man sehen möchte was neu dazu kam. Danach kann man immer noch make menuconfig
Nur dkms funktioniert leider nicht, gibt es dafür eine Lösung?
gruß Lars
Hi, danke für die Tipps :)
Gruß und schönes Wochenende,
Jan
http://docs.homelinux.org/doku.php?id=using_linux_ic_with_debian_squeeze
Dort findet man 3.2 kernel als deb packet vom debian backport repo mit den neusten hyper-v modulen inkl fix für ata_piix