Alle Einträge in der "Hypervisor" Kategorie
Hyper-V mit AMD FX CPU
Neulich bin ich bei einem Kunden auf ein interessantes Problem gestoßen. Auf einem Computer mit einer 8 Kern CPU (AMD FX Serie) soll Hyper-V eingerichtet werden. Die Installation des Betriebssystems (Windows Server 2008 R2) erfolgte ohne weitere Probleme und die Treiber für Mainboard und weitere Hardwarekomponenten wurden erfolgreich installiert.
Die CPU (FX-8120) unterstützt die Virtualisierung und auf dem Mainboard (Asrock) ist die entsprechende Einstellung (secure virtual machine) im UEFI BIOS aktiviert.
Hyper-V konnte als Rolle ebenfalls erfolgreich eingerichtet werden.
Dennoch kam es beim Starten der ersten VM zu folgender Fehlermeldung:
Was macht Hyper-V, wenn man die Prozessorkompatibilität einschaltet?
Das Coole ist, wenn man Schulungen gibt, dass man viele Fragen von Teilnehmen bekommt, über die man selber noch nie nachgedacht hat. Auch so heute, während des Hyper-V PowerKurs, den ich momentan bei der ADN in Bochum halte:
Ein Teilnehmer fragte mich, was Hyper-V eigentlich macht, wenn man das Feature “Mit einer anderen Prozessorversion zu einem physikalischen Computer migrieren” einschaltet? Eine gute Frage, er maskiert einige Prozessorfeatures aus, aber welche? Die Antwort kam dann von einem anderen Teilnehmer, der im Internet diese White Paper von Microsoft fand: VM processor compatibility mode.doc.
Inhalt des Dokuments in an Nutshell: es werden beim Einschalten dieser Option bestimmte Prozessor Erweiterungen abgeschaltet, damit diese
Linux Kernel 3.4 RC1 unter Debian Squeeze kompilieren
Da neben dem Kernel 3.3 (Hyper-V-Server.de: Linux Kernel 3.3 final unter Debian Squeeze kompilieren) auch direkt der RC1 des Kernel 3.4 erschienen ist, hier eine kurze Beschreibung der Kompilierung. Wie immer gilt: Es handelt sich um einen Kernel in der Testphase, wenn etwas nicht funktioniert kann dies der Grund sein…
Als Basis dient erneut das net-install-Image 6.0.4 von der Debian-Seite:
Nach der Installation beginnen wir mit einem Update des Systems, der Installation der benötigten Pakete und der Konfiguration der benötigten Module
Linux Kernel 3.3 final unter Debian Squeeze kompilieren
Nachdem ich Ende Januar die Kompilierung eines eigenen Kernels mit einer Test-Version des Kernels 3.3 beschrieben habe (Hyper-V-Server.de: Linux Kernel 3.3 unter Debian Squeeze kompilieren), hier nun eine kleine Anleitung zur Kompilierung mit der finalen Version des Kernels.
Im “alten” Beitrag haben wir in den Kommentaren ein paar Dinge besprochen und festgestellt, diese würde ich hier gerne einbringen und mich bei Hans bedanken, der mir einige Tipps gegeben hat und ein paar Fehler korrigiert hat, dafür vielen Dank!
Hyper-V Server 2008 R2 Netzwerk- und Cluster-Konfiguration
Der Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 ist für mich einen faszinierende komplett Version des Microsoft Windows Server 2008 R2. Mit Ihm kann man einem der Enterprise Version in nichts nachstehenden, 16 Knoten umfassenden Cluster incl. der begehrten Livemigration aufbauen. Und das Beste: für sage und schreibe 0 Euro! Richtig er kostet nichts! Aber warum wird der Hyper-V Server 2008 R2 dann so selten eingesetzt?
Meiner Meinung nach hat das drei Gründe:
- Ganz einfach – viele kennen diese Variante der Windows Server 2008 R2 schlicht und ergreifend nicht.
- Windows Administratoren haben die grafischen Tools von Windows schätzen und lieben gelernt. Deswegen mögen Sie ein System mit einer so minimalistischen Oberfläche nicht.
- Wer sich dann mit dem Hyper-V Server 2008 R2 beschäftigt stellt relativ schnell fest, dass die Konfiguration wenn man dann wirklich ein Cluster einsetzen möchte gar nicht so einfach ist.
Dieser Artikel soll in allen drei Fällen helfen. Man lernen den Hyper-V Server 2008 R2 kennen, ich zeige Ihnen wir man das System grafisch verwalten kann und wir konfigurieren einen kompletten Failover-Cluster. Dieser Cluster wird dabei nach unseren “Bestpractices” konfiguriert und steht damit in nichts der Vollinstallation nach. Im Gegenteil: die Core Edition hat noch den Vorteil, dass Sie wesentlich weniger Komponenten beinhaltet und damit viel weniger Patche benötigt. Das erhöht die Stabilität und verringert die Anzahl der Bootszenarien!
Deswegen zeige ich in diesem Blogartikel, wie man den Hyper-V Server 2008 R2 SP1 im Cluster installiert und zwar auf den Schulungssystemen aus unseren Hyper-V Powerkurs. Also los und bitte etwas Geduld mitbringen, der Blogartikel ist etwas “länglich”.
Virtualisierung mit dem Small Business Server 2011
In letzter Zeit erreichen uns einige Anfragen, ob man mit einem Small Business Server 2011 (SBS) die Virtualisierung, sprich Hyper-V, nutzen kann. Beim Small Business Server 2008 war die Rolle Hyper-V noch enthalten, in der Version 2011 ist sie nicht mehr verfügbar. Dies hat den Grund, das die Rolle Hyper-V mit dem Small Business Server selbst nicht genutzt werden soll (weder in der Version 2008, noch in der Version 2011). Um trotzdem Hyper-V nutzen zu können um so ggf. einen Hardware-Server zu sparen, gibt es drei Möglichkeiten:
Linux Kernel 3.3 unter Debian Squeeze kompilieren
Der Linux Kernel 3.3 ist als Release Candidate verfügbar, die wohl (für uns) wichtigste Änderung ist, dass die Hyper-V Treiber aus dem staging-Bereich raus sind und nun “in der Treiberecke” zu finden sind. Durch den Umstand, dass Microsoft offiziellen Support bietet, wurde dies möglich. Weitere Informationen zu den Neuerungen finden man auf der folgende Seite:
Heise.de – Kernel-Log: Funktionsumfang von Linux 3.3 steht
Da ich mich ja ganz gerne mit dem Thema Linux und Hyper-V beschäftige, hier eine kleine Anleitung zur Kompilierung des Kernels 3.3. Wie schon erwähnt, der Kernel ist noch in der Test-Phase. Das eine VM mit solch einem Kernel nicht produktiv genutzt werden sollte ist ja eigentlich klar ;)
Update 04.04.12: Der Kernel 3.3 ist final draußen, ein eigener Artikel mit den integrierten Beschreibungen aus den Kommentaren hier findet ihr hier: Linux Kernel 3.3 final unter Debian Squeeze kompilieren
Hinzufügen des vierten Cluster-Knotens funktioniert nicht, Fehler beim Abrufen der VPD-Deskriptoren des SCSI-Geräts
Ich hatte vor kurzem das Problem, dass das Hinzufügen eines vierten Knotens zu unserem Hyper-V Cluster nicht funktioniert hat bzw. der Test vor dem Hinzufügen einen schwerwiegenden Fehler angezeigt hat. Der Fehler lautet
Fehler beim Abrufen der VPD-Deskriptoren nach SCSI Page 83h für Clusterdatenträger “1” aus Knoten “Servername”. Status 2″
Nach einer kurzen Suche habe ich einen Artikel bei Microsoft inkl. einem Patch gefunden, der das Problem beschreibt und Abhilfe schafft. Der Artikel ist hier zu finden:







