Autor Archive von Jan Kappen
Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure.
Benchmark: Intel 510 120GB SSD vs. Western Digital Velociraptor 300GB 10000rpm
Während der Hardware-Suche zu unserem Hyper-V Schulungs-PC haben wir einige Möglichkeiten der Ausstattung durchgesprochen und die Vor- und Nachteile abgewägt, welche Festplatten wir in die Systeme stecken. Da wir uns letztendlich für ein Asus Workstation-Mainboard entschieden haben, konnten wir “nur” Komponenten mit SATA-Anschluss wählen, SAS-Festplatten waren nicht möglich. Zum einen nicht wegen dem nicht vorhandenen Anschluss, zum anderen wegen der Hitze und der Kosten für die Festplatten.
Wir haben uns, wie schon in dem Artikel beschrieben, für SSDs von Intel entschieden. Die SSDs sind wie erwartet wahnsinnig schnell und ermöglichen den Betrieb einer kompletten Schulungs-Umgebung auf einem PC. Um allerdings die zweite Wahl, SATA-Festplatten mit 10000 Umdrehungen/Minute, von der Leistung her beurteilen zu können haben wir beide Varianten mal kurz getestet.
Empfehlung: Unser Hyper-V Schulungs-System
Wie an der ein oder anderen Stelle schon angemerkt brauchten wir für unseren geplanten Hyper-V Powerkurs ein System, mit dem wir verschiedene Szenarien und Simulationen durchspielen können. Die Anforderungen an das System waren die folgenden:
- Leise, da Einsatz mehrerer Maschinen in einem Schulungsraum
- Der Einsatz von Hyper-V muss möglich sein (d.h. Hardwareunterstützte Virtualisierung)
- Möglichst performante Festplatten
Nach einiger Recherche und Suche von Hardware begann die Diskussion der verschiedenen Möglichkeiten. Wir haben die unterschiedlichen Arten von Festplatten durchgespielt, die Vor- und Nachteile abgewägt und natürlich auch die Kosten nicht außer Acht gelassen. Herausgekommen ist ein extrem leises, sehr performantes System, welches ich hier gerne näher beschreiben möchte.
Die HP LeftHand P4000 Virtual SAN Appliance Software im Test
Überblick
Mit der HP LeftHand P4000 Virtual SAN Appliance Software hat man die Möglichkeit, sich ohne den Kauf einer speziellen SAN-Hardware ein Cluster-fähiges SAN aufzubauen und z.B. für ein Hyper-V-Cluster zu nutzen. Das Prinzip ist recht simpel: Man installiert auf mindestens einem Hyper-V oder ESX-zertifiziertem HP-Server (ProLiant oder c-Class-Blade) die SAN-Software. Die Software richtet eine virtuelle Maschine ein, in der die Software läuft. Dieser virtuellen Maschine wird Festplatten-Speicher zugeordnet, entweder über mehrere VHD-Dateien oder mit einer Pass-Through-Disk. Dieser Festplattenplatz kann dann im Netzwerk freigegeben werden und andere Server können auf den Speicherplatz per iSCSI zugreifen. Um eine zusätzliche Redundanz zu schaffen, kann man mehrere VSA-Server auf verschiedenen Hosts installieren und diese in einer Management-Gruppe zusammenfassen. Je nach Konfiguration kann man den Speicher im Netzwerk als Netzwerk-RAID10 definieren, d.h. bei einem Ausfall oder bei einem Neustart eines Hosts sind die Daten trotzdem erreichbar. Zusätzlich zu dem Ausfall-Schutz kommt noch ein Geschwindigkeitsvorteil hinzu, wenn beide (bzw. alle Server) im Netz erreichbar sind, ähnlich dem Verhalten eines Festplatten-RAID1/RAID10.
Administration eines Hyper-V Server 2008 R2 SP1 mit Windows 7 SP1 und den RSAT-Tools ohne Domäne
Nachdem wir in letzter Zeit einige Anfragen zum Thema Administration eines Hyper-V Server mit einem Windows 7 ohne Domäne bekommen haben, habe ich mich dem Thema angenommen. Unser Test-Szenario ist ein Hyper-V Server 2008 R2 SP1 und ein Windows 7 Professional. Beide Systeme sind Mitglied der Arbeitsgruppe “Workgroup”. Ich beginne bei dem Windows 7 mit der Installation der Remote Server Administration Tools. Diese sind hier zu finden: Remote Server Administration Tools for Windows 7 with Service Pack 1 (SP1)
Microsoft TechNet Virtualisierungs-Starter Kit
ALLE DVDs sind bereits vergriffen! Vielen Dank für die rege Teilnahme.
Wir haben aktuell einige Exemplare des “Virtualisierungs-Starter Kits” von Microsoft hier liegen. Hierbei handelt es sich um eine DVD mit Produkten, Szenarien, Tipps und Tricks rund um die Virtualisierung mit Microsoft-Produkten. Die DVD enthält neben dem “Hyper-V Server” eine Menge nützlicher Informationen und Szenarien, die je nach Bedarf bei dem Ausbau von Wissen in dem Thema beitragen.
Auf der DVD sind die folgenden Szenarien enthalten:
Security Bulletin MS11-047 für Windows Server 2008 R2 Hyper-V und Windows Server 2008 Hyper-V
Am 14. Juni ist ein von Microsoft als wichtig eingestufter Patch erschienen, der einen möglichen denial of service-Angriff auf den VMBus verhindert. Weitere Infos zu dem Patch und der Sicherheitslücke sind auf der folgenden Seite zu finden:
Netzwerkkonnektivität verabschiedet sich bei virtuellen Maschinen mit hoher Netzwerklast
Wie Ben Armstrong in seinem Blog schreibt, kann es ein Problem mit Windows Server 2008 R2-Maschinen kommen, wenn diese virtualisiert sind und eine hohe Netzwerklast haben (Ein weiteres Problem kann sein, dass die Netzwerkkarte deaktiviert ist). Es gab vor einiger Zeit einen Hotfix, Ben schreibt aber das dieser Hotfix nicht im Service Pack 1 für Server 2008 R2 enthalten ist. Eine aktualisierte Version des Hotfix für Windows Server 2008 R2 mit installiertem Service Pack 1 gibt es hier: http://support.microsoft.com/kb/2263829
Export einer VM unter Windows Server 2008 R2 SP1 und Import unter Windows Server 2008 R2 ohne SP1
Wenn man auf einem Hypervisor mit installiertem SP1 eine virtuelle Maschine mit “Dynamic Memory” betreibt und diese Maschine dann exportieren möchte, erscheint in dem Fenster eine neue Meldung:
Wie man in den Screenshot erkennen kann wird man gewarnt, das dynamischer Arbeitsspeicher verwendet wird und das der Export nur auf Systemen wieder importiert werden kann, wenn auf dem Ziel-System ebenfalls ein SP1 installiert ist. Wenn man den Export trotzdem auf einem System ohne SP1 importieren will, muss man erst die Verwendung von dynamischem Arbeitsspeicher deaktivieren und dann einen Export starten.








